Range Rover (Sport) Hybrid im Test

Nobel-Offroader

Range Rover (Sport) Hybrid im Test

Britischer Hersteller verpasst seinen Premium-SUVs neue Motoren.

Land Rovers Nobelmarke Range Rover schwimmt derzeit auf der Erfolgswelle. 2013 konnte die Marke erstmals fast 350.000 Fahrzeuge verkaufen. Auch in Österreich gab es trotz einem rückläufigen Gesamtmarkt ein sattes Plus von über acht Prozent. Damit das auch in Zukunft so bleibt, kommt der aktuelle Range Rover Sport , der 2013 gestartet ist, nun mit zwei neuen Motoren auf den Markt. Darüber hinaus profitiert auch der "große" Range Rover von einem neuen Antrieb.

© auto.oe24.at (set)
Range Rover (Sport) Hybrid im Test
× Range Rover (Sport) Hybrid im Test

Dank Bergabfahrhilfe sind selbst extrem steile Abfahrten problemlos zu meistern.

Hybrid-Antrieb
Zum einen als SDV8 mit dem 4,4-Liter-V8-Diesel mit 339 PS, den es im großen Bruder Range Rover bereits seit dem Vorjahr gibt. Zum anderen mit einem völlig neuen Hybrid-Antrieb, der sich aus dem bekannten 3.0-Liter-V6-Diesel mit 292 PS (600 Nm) und einem 47 PS (170 Nm) starken Elektromotor zusammensetzt. Die Systemleistung, des Antriebsstrangs, den es auch für den „großen“ Range Rover gibt, beträgt satte 340 PS und 700 Nm Drehmoment. So gerüstet, sprinten die noblen SUVs in 6,7 bzw. 6,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h, rennen bis zu 222 km/h (218 km/h) und begnügen sich im Normverbrauch mit 6,4 Liter auf 100 Kilometer. Dem Fahrer stehen vier Fahrmodi zur Verfügung. Im EV-Modus kann der Range bis zu 1,6 km rein elektrisch fahren. Auf ersten Testkilometern funktionierte die komplexe Antriebseinheit perfekt. Die serienmäßige Achtstufenautomatik hat stets den passenden Gang bereit, der Schub ist schlichtweg beeindruckend. Und auch wenn wohl kaum ein Käufer mit diesem Auto ins schwere Gelände fährt, macht der Range Rover Sport dank zahlreicher Fahrhilfen, ausgeklügeltem Allrad, langen Federwegen und großer Bodenfreiheit selbst dort eine hervorragende Figur. Selbst bis zu 90 cm tiefe Wasserdurchfahrten macht die komplexe Technik problemlos mit. Da die zusätzliche Hochvolt-Batterie platzsparend unter dem Beifahrersitz untergebracht ist, wird auch das üppige Raumangebot in keiner Weise eingeschränkt. Beide Modelle sind deshalb auch in der Hybrid-Version in einer siebensitzigen Variante erhältlich.

© auto.oe24.at (set)
Range Rover (Sport) Hybrid im Test
× Range Rover (Sport) Hybrid im Test

Auch der Range Rover Sport macht im Gelände eine gute Figur.

Preise
Die Hybrid-Versionen können bei uns ab Juli zum Preis von 97.800 Euro (Sport) bzw. 140.600 Euro bestellt werden. Die Auslieferung startet im Oktober. Den ebenso souveränen Range Rover Sport SDV8, der mit seinem dumpf grollendem Sound begeistert und einen Normverbrauch von 8,7 Liter auf 100 km vorweist, gibt es ab 101.950 Euro.

Mehr Infos über Land Rover finden Sie in unserem Marken-Channel .

Hier kommen Sie zu den besten gebrauchten Land Rover-Modellen >>>

Diashow: Fotos vom Range Rover LWB

Die Plattform teilt sich die lange Version natürlich mit der herkömmlichen Variante. Die Briten haben beim LWB aber den Radstand und die Karosserie verlängert.

Einziges Erkennungsmerkmal der Langversion ist - bis auf die kaum zu erkennende verlängerte Karosserie - ein kleines "L" hinter den vorderen Radkästen.

Vorne geht es luxuriös zu wie eh und je. Highlight des Range Rover LWB ist aber ohnehin der...

...Fond. Hier gibt es nicht nur um 14 cm mehr Beinfreiheit, sondern auch zahlreiche Komfortfeatures. Dank der beiden "Executive Class"-Einzelsitze können...

...sich die hinten Sitzenden in praktisch jede gewünschte Komfortposition bringen. Konkret bietet die luxuriöse Sitzanlage eine Neigungsverstellung von bis zu 17 Grad.

Diashow: Fotos vom neuen Range Rover Sport 2013

Das Design wurde zwar nur behutsam weiterentwickelt, dennoch ist die neue Generation auf den ersten Blick zu erkennen.

Ihr Look erinnert mit den markanten Front- und Rückleuchten stärker an den Evoque. Und auch die Verwandtschaft zum großen...

...Bruder - dem neuen Range Rover - ist dem Sport nun wieder anzusehen.

Dank Allradantrieb ist man mit dem Range Rover Sport auch abseits befestigter Straßen stets sicher unterwegs.

Für die Diesel gibt es auf Wunsch ein aufwendiges Offroad-Programm (beim V8 serienmäßig), mit dem...

...der feine Lord auch im harten Gelände eine wirklich beeindruckende Vorstellung abliefert.

Selbst der Winter verliert in diesem SUV seinen Schrecken.

Mit 4,85 Metern ist der neue Range Rover Sport um sechs Zentimeter länger als bisher. Da der Radstand gleich um 18 Zentimeter zulegt, konnten die Überhänge deutlich verkürzt werden.

Im modern gezeichneten Cockpit geht es edel und luxuriös zu.

Alle Schalter sitzen auf dem richtigen Platz, die Mittelkonsole wird vom großen Touchscreen geprägt und die komfortablen Sitze bieten auch genügend Seitenhalt.

Im neuen Modell gibt es nun erstmals Platz für eine optionale dritte Sitzreihe, die vollelektrisch aus- bzw. einklappt.

Der Kofferraum nimmt es auch mit dem Großeinkauf im Baumarkt oder Möbelhaus problemlos auf.

Hierzulande geht es bei 68.700 Euro los. Trotz guter Serienausstattung bleibt genügend Gestaltungsspielraum.

Durch Einsatz von Aluminium in der Karosseriestruktur hat der fitte Brite 420 Kilogramm abgespeckt.