Renault Laguna GrandTour dCi 175 im Test

Mit Vierradlenkung

Renault Laguna GrandTour dCi 175 im Test

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Der Mittelklasse-Kombi beherrscht den Spagat zwischen Sportlichkeit und Understatement.

Vier gewinnt – oder nicht? Renault hat seinen Langstreckengleiter Laguna mit einer besonderen Fähigkeit ausgestattet. Alle vier Räder lenken mit – mal gegenläufig, mal konform. Das bringt wesentlich weniger Lenkaufwand und eine erhöhte Wendigkeit – was sich im Kombi GrandTour mit 4,8 Metern Länge besonders bemerkbar macht. An die Sensibilität der Lenkung muss man sich zwar anfangs erst gewöhnen, nach einigen Kurven, Kreisverkehren und Einparkmanövern will man die 4-Control aber nicht mehr missen.

Renault Laguna GrandTour dCi 175 im Test
© Grawatsch Georg

Sportler
Der ÖSTERREICH-Testwagen verfügt zudem mit 173 PS über eine adäquate Motorisierung, um die Kurven-Agilität mit dem nötigen Vorwärtsschub zu kombinieren. Der Zwei-Liter-Turbodiesel wird von einer 6-Gang-Automatik geregelt, in 9,8 Sekunden kämpft sich der Laguna damit auf Tempo 100. Kein Top-Sprinter, aber dennoch ein sportlicher Genosse. Das verdeutlichen auch die schwarzen 18-Zoll-Felgen Interlagos und der doppelte Auspuff im bulligen Heck. Recht genügsam ist der große Franzose hingegen beim Verbrauch: 7,1 Liter auf 100 km im Test – laut Renault geht’s aber auch mit 6,1 l.

Renault Laguna GrandTour dCi 175 im Test
© Grawatsch Georg

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Navi inklusive
Schlucken kann der Laguna hingegen massenhaft Gepäck – mit umgeklappten Rücksitzen bis zu 1.593 Liter. Da stört auch die flache Heckscheibe, auf Wunsch auch separat zu öffnen, nicht wirklich. Das Interieur ist dank Lederpaket (1.490 Euro) vom Feinsten, ebenso das Navigationsgerät von TomTom (mit Radarwarnung). Weniger ausgereift ist hingegen die Audio-Menüführung, die sich auf 20 % des Bildschirms beschränkt.

Renault Laguna GrandTour dCi 175 im Test
© Grawatsch Georg

Praktisch ist hingegen das Keyless-System: so sperrt sich der Laguna ab einer gewissen Entfernung vom Fahrzeug selbst zu – gefolgt von kurzem, doppeltem Hupen. Fazit: Vier gewinnt – auch beim Preis: 40.444 Euro kostet der Testwagen. Insgesamt ist der Laguna gegen seine Konkurrenten wie VW Passat , Opel Insignia , Peugeot 508 oder Ford Mondeo gut gerüstet. (grg)

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Technische Daten
2.0-Liter-Turbodiesel mit 173 PS und 360 Nm
Fahrleistungen: 0 -100 km/h in 9,8 Sekunden; 215 km/h Spitze
Abmessungen: 4,803 x 2,060 x 1,445 (L x B x H in m)
Leergewicht: 1.595 kg
Kofferraumvolumen: 508 bis 1.593 Liter
Verbrauch: Norm 6,1 l/100km; Test 7,1 l/100km
Preis: Testfahrzeug 40.444 Euro, Einstieg ab 26.990 Euro

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Bilder vom Renault R-Space

Im Zentrum des neuen Renault-Markengesicht steht nun der riesige Renault-Rhombus, der von einem relativ kleinen Kühler und schmalen Scheinwerfern eingerahmt wird.

Auffällige Designmerkmale des 4,25 Meter langen R-Space sind die ausgeprägt V-förmige Seitenfensterlinie und die wellenförmig nach oben zulaufende hintere Seitenscheibe.

Das Heck wirkt vergleichsweise ruhig.

Gegenläufig angeschlagene Türen und...

...der Verzicht auf die Mittelsäule erleichtern den Einstieg, kommen aber nie in Serie.

Der Fondbereich verzichtet auf eine konventionelle Sitzanlage. Er ist als variabler Spielraum für die Kinder ausgelegt.

Bilder vom Renault Twizy

Dank 2,3 Meter Gesamtlänge, 1,2 Meter Breite und einem Wendekreis von 3,4 Meter ist der Citystromer „Twizy“ für den Einsatz im dichten Innenstadtverkehr geradezu prädestiniert.

Das für den Innenstadtverkehr entwickelte Elektromodell bietet zwei Personen Platz und soll je nach Fahrbedingungen bis zu 115 Kilometer Reichweite bieten.

Ab Anfang 2012 wird das Elektrofahrzeug auch in Österreich zu einem Einstiegspreis...

...von 6.990 Euro angeboten. Hinzu kommen 45 Euro Monatsmiete für die Batterie bei einer jährlichen Fahrleistung von 7.500 Kilometern.

Die Sitze sind hinereinander angeordnet. Das übersichtliche Cockpit wirft keinerlei Fragen zur Bedienung auf.

Den hinteren Sitz kann man auch als Ablage für Rucksäcke und Taschen verwenden.

Renault Megane Grandtour im Test

Die Frontpartie des Kombis ist mit jener vom Fünftürer ident. Die "GT-Line" sorgt für zusätzliche Dynamik.

Im großen Kofferraum finden auch Baumarkteinkäufe Platz. Die auffälligen Rückleuchten wirken sehr gelungen.

Selbst bei voller Bestuhlung reicht das Kofferabteil für das Gepäck von vier Personen.

Beim Megane Grandtour handelt es sich optisch um einen Sportkombi.

Im aufgeräumten Cockpit sticht vor allem der auffallende Digitaltacho ins Auge.