Renault Scénic

3. Generation des Jungfamilien-Lieblings

Nachwuchs für den Nachwuchs. Nach dem Grand Scénic kommt nun auch sein kleiner Bruder auf die heimischen Straßen.

Lena und Lukas: Das sind laut Statistik seit Jahren die beliebtesten Babynamen in Österreich. Auf den Namen Scénic hört seit 1996 eines der hierzulande beliebtesten Beförderungsmittel des so oder anders benamsten Nachwuchses. Ein Status, dem die gewachsenen Raumverhältnisse und die günstigeren Anschaffungskosten der dritten Generation des französischen Kompakt-Vans nur förderlich sein werden.

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Bilder: Renault

Größenvorteil
Der neue Renault Scénic ist im Vergleich zum Vorgänger in der Länge um 8,5 Zentimeter gewachsen. Das kommt nicht nur der Fahrkultur aufgrund eines längeren Radstandes (2,7 Meter), sondern vor allem den Innenabmessungen zugute: Die Beinfreiheit im Fond von 23,5 Zentimetern ist in dieser Klasse ein Spitzenwert. Die in der Länge und in der Neigung verstellbaren Rücksitze sind ein weiteres Atout. Der Kofferraum wird mit einem Volumen von 555 Litern locker mit sperrigen Kinderwägen fertig. Was Kinder sonst noch so brauchen, findet zudem in den zahlreichen Staufächern Platz.

Umfangreiches Motorenangebot
Bei den ersten Testfahrten fiel vor allem die verbesserte Fahrkultur auf. Das Fahrwerk wurde im vergleich zu jenem des Vorgängers deutlich gestrafft. Ende Juni stehen zwei Benziner mit 110 (auch als Hi-Flex-Version für Bioethanol-Betrieb), 130 PS und 140 PS zur Verfügung. Die Verbrauchswerte pendeln sich zwischen 7,1 und 7,7 Liter ein. Fünf Leistungsstufen gibt es bei den Dieselmotoren: 85, 110, 130, 150 und 160 PS mit Verbräuchen zwischen 4,9 und 6,6 Litern. Neben dem 6-Gang-Getriebe stehen eine CVT- und eine 6-Stufen-Automatik zur Wahl.

Preise
Der Einstiegspreis (1,6 16 V 110 Hi-Flex) liegt mit 20.490 Euro um 1.300 Euro unter jenem des Vorgängers. Die Grundausstattung umfasst bereits Klima, CD-Radio und elektronische Parkbremse.