Škoda Superb Combi 4x4 TDI im Test

Preis-/Leistungskönig

Škoda Superb Combi 4x4 TDI im Test

Tschechischer Kombiriese fuhr mit absoluter Vollausstattung vor.

Bei dem von uns getesteten Superb Combi gibt es nichts an Bord, was es nicht gibt - und das zu einem Preis, der mehr als fair ist.Deshalb gibt es zu Beginn gleich eine Bestandsaufnahme in loser Reihenfolge: 170-PS-TDI, Allradantrieb, 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, Navigationssystem mit TV-Funktion, Panoramaglasschiebedach, elektrische Heckklappe, Sonnenrollos hinten, Sitzheizung auf allen Plätzen, Bi-Xenon-Scheinwerfer samt Lenkfunktion, LED-Tagfahrlicht, 18-Zoll-Leichtmetallräder, elektrisch verstellbare Frontsitze, Tempomat.

Diashow: Fotos vom Test des Skoda Superb Combi

Seit dem Facelift profitiert auch der Superb vom aktuellen Skoda Marken-Gesicht.

Hinter dem schlicht gestalteten Heck verbirgt sich ein riesiger Kofferraum.

Die elektrische Heckklappe öffnet den Weg zu 633 bis 1.865 Liter Stauvolumen.

Bei dem von uns getesteten Superb Combi gibt es nichts an Bord, was es nicht gibt. Das riesige Panoramadach sorgt für eine luftige Stimmung.

Das Navigationssystem mit TV-Funktion arbeitet solide, könnte aber eine bessere Auflösung bieten.

170-PS-TDI, Allradantrieb und 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe ergeben eine hervorragende Mischung für entspanntes, sparsames und flottes Reisen.

Die Sitzheizung für die Fondpassagiere ist im Winter eine echte Wohltat.

30.000 Euro günstiger als vergleichbare Konkurrenz
Dazu trumpft das Skoda -Flaggschiff mit einem Raumangebot auf, wie man es in dieser Klasse wohl kaum findet: Beinfreiheit in der zweiten Reihe wie in der langen S-Klasse und ein Kofferraum, der nicht nur mit seinen maximal fast 1.900 Litern die Konkurrenz düpiert, sondern auch mit praktischen Details, wie wendbarem und ausziehbarem Ladeboden samt herausnehmbarem und als Taschenlampe verwendbarem LED-Licht. Der Regenschirm in der hinteren Tür und der Eiskratzer im Tankdeckel seien da nur am Rande erwähnt.Arbeitet man sich mit dieser Optionenliste durch die Konfiguratoren punkto Größe vergleichbarer Kombis, also A6 Avant, 5er Tourin oder E-Klasse T-Modell, steht am Ende ein Preis von weit mehr als 70.000 Euro. Und der Škoda? Exakt 47.040 Euro sind unter der ellenlangen Aufpreislitanei subsumiert. Das ist zwar ebenfalls eine ganze Stange Geld, doch in Relation betrachtet, geht dieser Superb Combi schon fast als Schnäppchen durch.

Bewährte Technik
Wer mutwillig das Haar in der Suppe sucht, kann freilich das mangelnde Prestige der Marke ins Treffen führen. Allerdings sei hier erwähnt, dass unter der nach dem Facelift überaus schicken Hülle des Superb nichts anderes steckt, als VW-Technik und damit absolut State of the Art. Der Motor dreht freudig hoch, bietet mit einem Drehmoment von 350 Nm ab 1.750 Touren einen guten Durchzug und bedient sich mit einem Durchschnittsverbrauch von knapp über sechs Litern sehr verhalten der fossilen Ressourcen. Dank Allrad geht auch nichts von der Kraft verloren. Der Superb sprintet in 8,7 Sekunden aus dem Stand auf Landstraßentempo. Lediglich die polternde Hinterachse bei leerem Fahrzeug und der große Wendekreis fielen etwas negativ auf. Dafür konnten die direkte Lenkung und die standfesten Bremsen auf ganzer Linie überzeugen.

Fazit
Der Superb Combi ist, das sei an dieser Stelle klar gesagt, im Kombi-Segment über alle Klassen hinweg der beste Deal. (zac)

Noch mehr Infos über Skoda finden Sie in unserem Marken-Channel .

Technische Daten
2,0l-Vierzylinder-Turbo-Dieselmit 170 PS und 350 Newtonmeter
Fahrleistungen: 0 bis 100 km/h in 8,7 Sekunden; Spitze: 226 km/h
Leergewicht: 1.562 kg
Normverbrauch: 5,7 l/100 km
Kofferraumvolumen: 633 bis 1.865 Liter
Abmessungen 4.83/1,81/1,53 m (L/B/H)
Preis: ab 41.020 Euro; Testwagen: 47.040 Euro.

Diashow: Fotos vom Skoda Superb Facelift (2013)

Erkennbar ist der aufgefrischte Superb an der neuen Front mit modifizierten Scheinwerfern (erstmals auch als Bi-Xenon) samt integriertem LED-Tagfahrlicht.

Am Heck gibt es u.a. geänderte Rückleuchten mit der Marken-typischen C-Grafik.

Das Facelift kommt auch dem Superb Combi zugute.

Das in dieser Klasse unschlagbare Platzangebot hat sich auch im jetzt letzten Facelift, vor Auslaufen der aktuellen Modellreihe im Jahr 2015 nicht geändert.

Für mehr Komfort sorgen auch neue und verbesserte Ausstattungsdetails wie ein optimiertes Navi-System mit 30 GB Festplatte, neue Lenkräder, hochwertigere Materialien oder ein Panoramadach.

Fondpassagiere können sogar die Beine übereinander schlagen.

Blick in den Kofferraum: Die Limousine fasst 595 Liter, der Combi sogar 633 Liters. Klappt man die Rücksitzbank um, erhöht sich das Volumen auf 1.700 bzw. 1.865 Liter.