Subaru Forester 2.0D

Diesel-Exote überzeugt im Test

Der Diesel-Boxer harmoniert nahezu perfekt mit dem Forester - so könnte aus dem Geheimtipp schnell ein etablierter Verkaufsschlager werden.

Als Subaru, bekannt als Anbieter von Benzin-Boxermotoren, im Vorjahr erstmals einen Diesel-Boxer vorstellte, reagierte die Autowelt überrascht. Das Dieseltriebwerk im Subaru Legacy machte die japanische Automarke mit dem „Allrad-Tick“ noch exotischer. Jetzt arbeitet die Maschine auch im Subaru-Bestsellermodell Forester.

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Bilder: Subaru

Lange Geschichte
Der Forester blickt mittlerweile auf eine zehnjährige Geschichte zurück. Der hochgestellte Allradler (215 mm Bodenfreiheit) mit Asphalt-Affinität kann damit durchaus für sich in Anspruch nehmen,  auf dem Gebiet der SUV so etwas wie eine Vorreiterrolle übernommen zu haben.

Agil und sparsam
Mit dem Einbau des Boxer-Diesels in den Forester trägt Subaru dem Diesel-Trend bei SUV Rechnung. Vibra­tionsarm lässt er sich starten und zieht harmonisch nach oben. Der mit einem massiven Drehmoment von 350 Newtonmetern gesegnete 147-PS-Selbstzünder beschert dem rund 1.500 Kilo schweren Forester eine gewisse Leichtfüßigkeit. Der Hunderter ist in knapp über zehn Sekunden erreicht. Mit einem Durchschnittsverbrauch von 6,3 Litern nimmt der Diesel-Forester seinem Benzinbruder auf 100 Kilometer fast zwei Liter ab.
Der permanente Allradantrieb sorgt für gute Traktion und verleiht bei schlechten Straßenverhältnissen und in Kurven ein Maximum an Sicherheit. Erfreulicherweise verfügt der neue Forester Diesel über ein exakt zu schaltendes Sechsganggetriebe. Die Fünfgangschaltung des Legacy hatte wegen ihrer langen Übersetzung Anlass zu Kritik gegeben.

Qualität und Preis
Das Interieur besticht durch seine Aufgeräumtheit und Übersichtlichkeit. Die Verarbeitung ist sehr gut, die Ausstattung bereits in der Basisvariante ansprechend. Auch das Platzangebot für Passagiere und Gepäck erweist sich als absolut ausreichend. Feine Attribute allenthalben, die mit einem Ab-Preis von 32.990 Euro nicht unbedingt überbezahlt sind.