Tesla Model S im Fahrbericht

Nobelstromer

Tesla Model S im Fahrbericht

Hohe Reichweite und viel Power machen die Limousine zur Top-Alternative.

Großes Theater bietet der Tesla Model S , der nun endlich auch in Österreich an den Start geht, schon vor dem ersten Einsteigen. Fast fünf Meter lang und zwei Meter breit stellt er selbst groß gewachsene Luxuslimousinen in den Schatten. Ein BMW 5er ist beispielsweise acht Zentimeter schmäler - auf jeder Seite. Flüsterleise setzt sich der Tesla Model S in Bewegung, was aber nicht über die brachiale Kraft des 416 PS starken E-Aggregats hinwegtäuschen darf. Drückt man das Gaspedal (sollte das hier nicht eigentlich Strompedal heißen?) bis zum Anschlag durch, verwandelt sich die immerhin 2,1 Tonnen schwere Öko-Limousine in ein wahres Monster. In 4,4 Sekunden katapultiert sich die von uns gefahrene "Performance"-Version auf Tempo 100. Selbst in der Welt hubraumstarker Verbrennungsmotoren kommt da nicht allzu viel hinterher. Und auch die elektronisch abgeregelte Spitze von 200 km/h reicht in unseren Breiten mehr als aus.

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Fotos vom Tesla Model S

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    Auf Wunsch wird aus Tesla ein Siebensitzer
    Die gigantische Leistung des Model S zollt keinerlei Tribut an Fahrkomfort oder Platzangebot. Mehr als 800 Liter Kofferraum (vorne und hinten) haben sonst nur Kombis. Fünf Sitzplätze hat der Tesla Model S serienmäßig -und die sind auch wirklich alle für Erwachsene geeignet. Auf Wunsch lässt sich die Tesla-Limousine sogar zum Siebensitzer machen. Großartig ist die Luftfederung des Model S: Komfortabler geht's kaum! Hinzu kommt ein hervorragend verarbeiteter Innenraum, in dem zahlreiche recyclebare Öko-Materialien verbaut sind. Absoluter Hingucker ist das riesige Touch-Display, das die komplette Mittelkonsole einnimmt. Es wird bedient wie ein Tablet-Computer und ermöglicht den Insassen sogar das Surfen im Internet.

    320 Kilometer Reichweite

    Wir kamen bei unserer Testfahrt 320 Kilometer weit, bevor sich die Batterie nach der nächsten Ladestation sehnte. Nach 20 Minuten hatte der Tesla dann wieder genug Saft für weitere 200 Kilometer. Für den Alltagsgebrauch sollte das reichen. In den USA wird derzeit bereits ein flächendeckendes Netz mit diesen Super-Ladestationen errichtet. Dort laden Tesla-Fahrer übrigens kostenlos. Ein gutes Argument, um neue Kunden für sich zu gewinnen.

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    Preis
    Bleibt noch der Preis: Mit dem kleinsten der Akkupakete startet Tesla Modell S bei 71.400 Euro, das von uns getestete Performance-Modell kommt auf 95.900 Euro. Angesichts der mehr als umfangreichen Ausstattung ist das aber fast schon ein echtes Schnäppchen.