Bild: ÖSTERREICH/Singer

Test: Volvo C30 DRIVe

So schlägt sich der sparsamste C30

"Seyffenstein im Nordlicht". Rudi Roubinek testet den Spar-Schweden und entdeckt seine stärkste Seite.

Ganz im Gegensatz zu seinem Dienst- und Lehensherrn, Kaiser Robert Heinrich I., steht Rudi „Seyffenstein“ Roubinek auf Understatement. Das gilt vor allem für Autos. Darum gefällt ihm der neue Volvo C30 DRIVe gleich auf Anhieb.

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Roubinek: „Volvo baut nach einer Zeit der gestalterischen Verirrungen in den Mainstream, Gott sei Dank, wieder Autos mit eigenständiger Formensprache.“ Das gilt vor allem für den neuen C30, der jetzt vom Design und von der Motorisierung her völlig neu überarbeitet wurde und auf der Vienna Autoshow 2010 erstmals dem österreichischen Publikum präsentiert wird.
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Das eigenwillig gestaltete Heck ist für Roubinek die "starke" Seite des C30.


Optisch gelungen

Roubinek freut sich dabei besonders über die
Anlehnung an den legendären „Schneewitchensarg“, einen Volvo-Coupé aus den 60er-Jahren. Roubinek: „Die weit nach unten gezogene Heckscheibe und die ausgeprägten seitlichen Konturen symbolisieren schon beim Hinschauen Fahrdynamik pur.“ Auch die neu gestaltete Front mit den weit nach hinten reichenden Scheinwerfern und dem wabenförmigen Grill passt, so Roubinek, zum neuen sportlichen Auftritt des C30. Clever, aber gewöhnungsbedürftig findet er die Start-Stopp-Funktion, die in Staus oder bei roten Ampeln automatisch den Motor abstellt. Roubinek: „Beim ersten Mal hab’ ich an einen Defekt gedacht. Aber man gewöhnt sich daran.“ Wenn nicht, kann man diese Spritsparfunktion auch ausschalten. Roubineks Fazit: „Ein gelungenes Stadtauto mit klassischen Volvo-Tugenden und tollem Design.“ (nec)

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Roubinek findet das Cockpit gelungen, bei den Sitzen hätte er aber gerne mehr Seitenhalt.


Bilder: ÖSTERREICH/Singer

Technische Daten
1,6 l Commonrail-Diesel, 109 PS und 240 Nm Drehmoment
Abmessungen L/B/H: 4,26/1,53/1,44 Meter
Normverbrauch: 3,4 Liter auf 100 km
Preis: ab 21.340 Euro; Teswagen "Summum" 26.107 Euro