VW Amarok mit dem 163 PS Diesel im Test

Geländetauglich

VW Amarok mit dem 163 PS Diesel im Test

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Neue Wege geht VW mit seinem Pick-up - zwischen Arbeitstier und Lifestyle.

Der Pick-up erfreut sich bester Beliebtheit. Von Südamerika, wo man auf der offenen Ladefläche gerne einmal Passanten mitnimmt, bis hin zu Libyen, wo in jüngster Zeit die Rebellen gerne auf japanischen Vertretern dieser Gattung ihre Angriffe gegen Gaddafi reiten. In Europa hat der praktische Geländegänger nur vereinzelt diesen Stellenwert, weltweit werden aber im Jahr zwei Millionen Stück umgesetzt. Kein Zufall also, dass VW den neuen Amarok derzeit noch in Argentinien produziert. Wir haben ihn jedoch auf und abseits der heimischen Straßen getestet.

Bilder vom Test des VW Amarok

5,25 Meter lang und fast zwei Meter breit, der Amarok ist doppelt so lang wie ein Smart.

Ein Nutzfahrzeug, das neben Komfort auch noch Geländegängigkeit vorweisen kann.

Die Lackierung "Mendozabraun metallic" steht ihm gut.

Mit dem permanenten Allrad und der großzügigen Bodenfreiheit sind dem Amorak kaum Grenzen gesetzt.

Bis zu 862 kg konnte unser Testmodell zuladen, in der größeren Ausführung bis zu 1.147 kg.

Eine Europapalette passt quer auf die 2,52 m² große Ladefläche – eine Seltenheit.

Die weit ausgestellten Radhäuser verleihen dem Amorak eine gewisse Rustikalität.

Erhöhte Sitzposition und die komfortablen Ledersitze „Vienna“ – gehobenes Fahren à la Volkswagen.

Die Sitze sind sehr komfortabel und bieten einen überraschend guten Seitenhalt.

Trumm
5,25 Meter, also doppelt so lang wie ein Smart – der Amarok ist ein wahrer Riese. Trotz seiner Ausmaße bleibt die Front jedoch VW-typisch (siehe Touareg oder Tiguan ) freundlich, eine wuchtige Erscheinung ist der deutsche Pick-up aber dennoch. „King of the Road“-Feeling gibt es schon beim Einsteigen, bequeme Ledersitze und eine gute Übersicht tragen dazu maßgeblich bei.

Bekannt sortierte Umgebung findet sich im Cockpit, alles ist nur ein bisschen größer als in einem „normalen“ VW. Anders ist auch seine Klassifizierung: Als Klein-Lkw ist der Amarok vorsteuerabzugsberechtigt, ein relevantes Detail für Unternehmer.

Viel Drehmoment und permanenter Allrad
Auf der Straße macht der Riesen-VW ebenfalls gute Figur. Der kraftvolle Biturbo-Diesel mit 163 PS ist zwar kein Beschleunigungswunder, hat aber bereits bei 1.500 Touren bärenstarke 400 Nm am Start. Das zeigt sich dann auch im Gelände, wo sich der Amarok (auf Deutsch: Wolf) dank permanentem Allrad bestens zurechtfindet. Neben zwei verschiedenen Allradversionen ist der Amorak aber auch als reiner Hecktriebler erhältlich.

Gelungenes Fahrwerk
Trotz der hinteren Starrachse mit Blattfedern ist die Fahrwerksabstimmung gelungen, unerwünschte Eigenschaften (Heckschwenks, etc.) werden bereits im Keim erstickt und mit der Offroad-Hilfe ist selbst kontrolliertes Bergabfahren kinderleicht. Beim Fahren glaubt man jedenfalls in einem deutlich kleineren Auto zu sitzen. Förster, Jäger, Hüttenwirte, Bauunternehmer und Outdoor-Sportler werden das zu schätzen wissen. Die Ladefläche ist beleuchtbar und bietet einer Europalette sogar quer Platz. Wertvolle Attribute, die in der Stadt aber nicht zur Geltung kommen. Dort ist der große braune Wolf einfach zu voluminös. Dennoch: Mit dem Amarok ist VW ein überzeugender Pick-up gelungen. (grg)

Technische Daten:
Motor: 2.0-l-Biturbo-Diesel mit 163 PS und 400 Nm.
Fahrleistungen: 0–100 km/h in 11,1 Sekunden; Spitze: 181 km/h
Abmessungen: 5,254 x 1,954 x 1,834 (L x B x H in m)
Leergewicht: 1.958 kg
Einstiegspreis: ab 25.735 Euro (122 PS), Testmodell: 40.468 Euro

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Bilder vom Test des VW Amarok

5,25 Meter lang und fast zwei Meter breit, der Amarok ist doppelt so lang wie ein Smart.

Ein Nutzfahrzeug, das neben Komfort auch noch Geländegängigkeit vorweisen kann.

Die Lackierung "Mendozabraun metallic" steht ihm gut.

Mit dem permanenten Allrad und der großzügigen Bodenfreiheit sind dem Amorak kaum Grenzen gesetzt.

Bis zu 862 kg konnte unser Testmodell zuladen, in der größeren Ausführung bis zu 1.147 kg.

Eine Europapalette passt quer auf die 2,52 m² große Ladefläche – eine Seltenheit.

Die weit ausgestellten Radhäuser verleihen dem Amorak eine gewisse Rustikalität.

Erhöhte Sitzposition und die komfortablen Ledersitze „Vienna“ – gehobenes Fahren à la Volkswagen.

Die Sitze sind sehr komfortabel und bieten einen überraschend guten Seitenhalt.

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Komplett neu gestaltet wurde das Interieur; erhalten blieb einzig der Sicherheitskäfig.

Fotos vom Test des neuen VW Tiguan

Außen ist der "neue" Tiguan vor allem am überarbeiten Design der Frontpartie zu erkennen. Dieses wurde an die aktuelle VW-Designlinie angepasst und zeichnet sich durch klare, horizontale Linien aus.

Nach wie vor kann der Tiguan wahlweise in einer auf den Onroad-Einsatz oder einer speziell auf Offroad-Fahrten abgestimmten Version bestellt werden. Optisch differenzieren sich beide Modelle über unterschiedliche Frontpartien.

Seitenansicht und Heckpartie blieben nahezu unangetastet. Hinten wurde lediglich das Layout der Leuchten verändert.

Die Allradmodelle bieten viel Traktion. Dank der elektronischen Differenzialsperre XDS bieten nun auch die Frontantriebsvarianten mehr Grip.

Im Innenraum gibt es eine farbige Grafik zwischen den Rundinstrumenten und höherwertige Materialien.

Bilder vom neuen VW Tiguan 2011

Komplett neu zeigt sich beim Tiguan das Design der Frontpartie, das nun an die aktulle "VW-DNA" angepasst wurde.

Am Heck fielen die Änderungen geringer aus. Hier kommen lediglich neue Leuchten und ein modifizierter Stoßfänger zum Einsatz.

Die Offroad-Version wird in der vom Vorgänger bekannten Ausstattung „Track & Field“ (Grundmodell) und erstmals in der neuen Topvariante „Track & Style“ angeboten. Mit dem größeren Böschungswinkel nimmt der Tiguan auch härtere Herausforderungen im Gelände an.

Unterhalb des neu gestalteten Stoßfängers sorgt ein Unterfahrschutz für den Schutz der Antriebstechnik.

Unterhalb der lackierten Stoßfänger-Querfläche weist die Frontpartie der Onroad-Version mittig einen breiten Grill und außen zwei kleinere Öffnungen mit den dort eingearbeiteten, optionalen Nebelscheinwerfern auf.

Der variable Kofferraum zählt nach wie vor zu den größten seiner Klasse. Die Rückbank ist geteilt verschieb- und klappbar.

Bereits das Grundmodell "Trend&Fun" ist ordentlich ausgestattet. Für Sicherheit sorgen Features wie ESP, sechs Airbags, Gurtanlegekontrolle samt Anschnallaufforderung und Isofix-Kindersitzbefestigungen. Komforttechnisch sind eine Klimaanlage (Climatic), etc.

Neue Assistenzsysteme wie eine Müdigkeitserkennung (Serie bei „Sport & Style“ sowie „Track & Style“), die kamerabasierten Fernlichtsysteme Light Assist (H7-Licht) und Dynamic Light Assist (Bi-Xenonscheinwerfer) sowie der Spurhalteassistent Lane Assist bereichern ab sofort das Ausstattungsspektrum.