Auto bleibt wichtigstes Verkehrsmittel

Für die Österreicher

Auto bleibt wichtigstes Verkehrsmittel

72 Prozent unternehmen wöchentlich zumindest eine Fahrt im Pkw.

Das Auto bleibt für die Österreicher weiter das wichtigste Verkehrsmittel. 72 Prozent unternehmen zumindest eine Fahrt im Pkw in der Woche, ergaben am Mittwoch in Wien präsentierte Ergebnisse der Mobilitätsstudie der VAV Versicherungs-AG. Allerdings wollen immer mehr Personen künftig vermehrt andere Transportmittel nutzten, dieser Wert stieg auf 18 Prozent, 2017 waren es noch 14 Prozent gewesen.

Unabhängige Mobilität steht bei Österreichern hoch im Kurs

Bei den unter 30-Jährigen wollen elf Prozent den Wagen öfters stehen lassen, bei den 31- bis 60-Jährigen sind es 17 Prozent und bei der Generation 60+ bereits 27 Prozent. Die höchste Bereitschaft zum gelegentlichen Umstieg gab es - wenig verwunderlich - mit 23 Prozent in Wien. Das höchste gefühlte Gefahrenpotenzial geht nach der Meinung der Verkehrsteilnehmer von zu hohen Geschwindigkeiten, Radfahrern, dem Schwerverkehr und motorisierten Zweirädern aus.

1.000 Österreicher wurden im Jänner 2018 befragt. 46 Prozent sehen das Auto als Transportmittel für Freizeit und Beruf, für 30 Prozent ist der Wagen unverzichtbar für Arbeitsplatzfahrten, für 16 Prozent reines Freizeitvergnügen und für acht Prozent reines Arbeitsmittel. Insgesamt gaben mehr als drei Viertel der Österreicher an, dass ihnen eine unabhängige Mobilität wichtig bis sehr wichtig ist.

Starker Gegenwind für den Diesel

Wagen mit Dieselmotor büßen immer mehr an Beliebtheit ein. So wollen lediglich 28 Prozent, dass ihr künftiger Pkw ein Diesel ist, im Vorjahr waren es noch 37 Prozent. Den ersten Platz in der Beliebtheitsskala hält nun der Benzinmotor mit 35 Prozent, nach 36 Prozent in 2017. Der Hybridantrieb erreichte zwölf Prozent der Nennungen. Elf Prozent gaben an, kein Auto mehr kaufen zu wollen. E-Autos liegen wie schon im Vorjahr bei sechs Prozent. Wichtigstes Kriterium ist hier nach wie vor die Reichweite.

Sechs von zehn Befragten sprachen sich für ein einheitliches Mautsystem in der gesamten EU aus. 23 Prozent lehnten dies kategorisch ab. Autonomes Fahren verzeichnete heuer eine höhere Zustimmung. Elf Prozent würden sich von fahrerlosen Autos chauffieren lassen, wenn dies bereits möglich wäre. 42 Prozent würden es eventuell nutzten. Im Vorjahr lagen die Quoten noch bei neun bzw. 33 Prozent. "Je mehr moderne Autos können, und je besser und umfangreicher die Lenker von den Systemen unterstützt und entlastet werden, umso höher wird die Zustimmung", sagte Sven Rabe, designierter Vorstandsvorsitzende der VAV. Der Anteil jener, die Autonomes Fahren strikt ablehnen, ist mit 42 Prozent nach 46 Prozent im Vorjahr rückläufig.

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