Fiat verschiebt Neustart der Panda-Produktion

Verlängerter Zwangsstopp

Fiat verschiebt Neustart der Panda-Produktion

Italienischer Autobauer reagiert mit der verlängerten Pause auf den schwächelnden Markt.

Der italo-amerikanische Autobauer  Fiat  Chrysler ( FCA ) hat den für kommende Woche geplanten Neustart der Produktion des  Panda  nach der Coronavirus-Epidemie verschoben. Der Beschluss wurde wegen der schwachen Nachfrage auf dem italienischen Automarkt gefasst, teilten italienische Gewerkschaften mit.

Die Produktion im süditalienischen Standort von Pomigliano d'Arco hätte am kommenden Montag neu starten sollen. Kein neues Datum wurde für den Neustart bekannt gegen. Laut FCA ist der italienische Automarkt stark eingebrochen. Die Bedingungen für den Neustart aller fünf FCA-Standorte in Italien seien daher nicht gegeben.

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Italienischer Automarkt eingebrochen

In den ersten fünf Monaten 2020 sind die Zulassungen neuer Fahrzeuge in Italien um 50,45 Prozent gegenüber dem Vorjahr eingebrochen. Der Umsatzrückgang betrug 8,3 Mrd. Euro. Laut dem Forschungszentrum "Centro Studi Promotor" sei das Jahr 2020 für die Autobranche "dramatisch". Gefordert wurden Steueranreize für den Erwerb von E-Autos und von Hybrid-Fahrzeugen.

FCA beschäftigt in Italien rund 55.000 Mitarbeiter. Zudem sind zahlreiche Zulieferer und Autohändler in dem - von der Corona-Pandemie stark betroffenen - Land von Fiat Chrysler abhängig. Nach Angaben des Unternehmens trägt die Autobranche 6,2 Prozent zur Wirtschaftsleistung des Landes bei.

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