Der Mitsubishi i-MiEV-Zwilling von Peugeot kommt Ende 2010 auf den Markt. Bild: Peugeot

Frankreich gibt "Strom"

Staat kauft 50.000 Elektroautos

Frankreich will es wissen. Noch im Herbst wird die französische Regierung die Anschaffung von 50.000 Elektorautos beschließen.

Frankreich drückt beim Umstieg auf alternative Fahrzeugantriebe aufs Tempo: Der französische Staat wird vom Herbst an Aufträge für insgesamt 50.000 Elektroautos ausschreiben, die bei öffentlichen Unternehmen und in der Verwaltung eingesetzt werden sollen, wie das Industrieministerium am Dienstag in Paris mitteilte. Betroffen sind demnach unter anderem die Post, der Stromversorger EdF und die Staatsbahn SNCF.

100.000 E-Autos in fünf Jahren
Der Zeitung "Le Monde" (Mittwoch-Ausgabe) zufolge plant der Staat binnen fünf Jahren sogar die Anschaffung von 100.000 Elektroautos. Allein die Post solle bis 2013 rund 10.000 solcher Fahrzeuge einsetzen, was ein Viertel ihres Fahrzeugparks sei.

Beteiligung an Batteriefabrik
Zudem wolle sich Paris über seinen Staatsfonds für strategische Investitionen an einem Projekt zum Bau einer Batteriefabrik für Elektrofahrzeuge beteiligen, berichtete die Zeitung. Das Projekt wird von Renault geführt, beteiligt sind das französische Atomenergie-Kommissariat CEA und das Unternehmen AESC, an dem Nissan und NEC beteiligt sind. Die Fabrik ist in Flins bei Paris geplant. Geplant ist "Le Monde" zufolge auch, dass sich der Staat an einem Forschungszentrum zur Verbesserung der Batterietechnik in Grenoble beteiligt.

Wie berichtet haben die großen französischen Automobilkonzerne (Renault, Peugeot und Citroen) auf der IAA einige Elektroautos vorgestellt, von denen die ersten jedoch frühestens Ende nächsten Jahres in Serie gehen werden.

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