29. Mai 2019 14:13
Tuning-Event offiziell gestartet
GTI-Treffen 2019: Rundgang an Tag 1
Tuning-Event bei strömendem Regen eröffnet. Bis Samstag hat aber auch der Wettergott ein Einsehen.
GTI-Treffen 2019: Rundgang an Tag 1
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Der Wettergott meinte es nicht allzu gut mit den Tuning-Fans in Kärnten: Bei strömendem Regen hat am Mittwoch in Reifnitz am Wörthersee das offizielle GTI-Treffen begonnen. Der guten Laune tat das keinen Abbruch. Den Auftakt feierten die Tuning-Fans mit einem Autocorso. Zu den weiteren Highlights des Eröffnungtages zählten die Weltpremiere von zwei eigens für das Treffen angefertigten Spezial-Golfs (GTI Aurora und FightR) am Volkswagenstand und die Ankunft von Jeffery Li, der mit seinem getunten Passat aus China angereist ist. Für die 10.000 Kilometer lange Fahrt brauchte der GTI-Fan rund vier Wochen.

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Besseres Wetter und Partys

In den kommenden Tagen - das GTI-Treffen läuft bis Samstag (2. Juni) - sollte dann auch das Wetter mitspielen. Bereits für Donnerstag ist Besserung in Sicht und am Freitag und Samstag soll es sogar sommerlich werden. Mit neuer Organisation will das Festival ja heuer "zurück zu den Wurzeln", das heißt, die Autos sollen wieder mehr im Vordergrund stehen, man will weg vom "Ballermann"-Image. Party darf abends aber trotzdem sein - mit Lasershows und Liveacts. 

Neue Organisation für das GTI-Treffen

Wie berichtet, wird das Treffen nach Jahrzehnten nicht mehr von der Gemeinde Maria Wörth organisiert, kümmern wird sich darum die Moosburger Eventagentur Semtainment. Das Ziel sei es, das GTI-Treffen "aufs nächste Level zu heben", betont Thomas Semmler, Chef von Semtainment. Kulinarisch gibt es zusätzlich zu den örtlichen Betrieben erstmals einen Street Food Market. Eine weitere Premiere ist die Öffnung des Strandbades Reifnitz während des Treffens. "Hier wartet eine Chillout-Area auf die Besucher", sagt Semmler. Auch hier hoffen alle auf besseres Wetter. Natürlich sind die Stars des Treffens die Autos, denen entlang der Süduferstraße mit Parkplätzen ordentlich Platz eingeräumt wird. Alle Infos zur neuen Ausrichtung können Sie hier nachlesen.

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Vortreffen verliefen halbwegs gesittet

In Kärnten sind die Autofans bereits seit Wochen unterwegs. Der Trend zu Vortreffen rund um die Kärntner Seen, zu denen sich die GTIler über Social Media verabreden, war auch heuer wieder deutlich spürbar - nicht immer zur Freude der Anrainer. Bei der Polizei hieß es, einige Verwaltungsübertretungen wurden geahndet, vor allem Temposünder, ungebührlicher Lärm oder Rauch durch Fehlzündungen und "Gummi-Gummi", außerdem nicht typisierte Umbauten. So wurde vergangene Woche ein belgischer GTI aus dem Verkehr gezogen, der wohl als "fahrendes Wrack" bezeichnet werden konnte. (alle Infos können Sie hier nachlesen). Strafrechtliches ist bei den Vortreffen heuer kaum angefallen, lediglich kleine Sachbeschädigungen wie zerkratzte Autos. Verkehrsbehinderungen und Staus gab es aber sehr wohl. 

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Sicherheitskonzept und Nächtliches Fahrverbot

Neu ist auch das Sicherheitskonzept. Vorgesehen sind drei Checkpoints mit Besucher- und Anrainerspuren. Auf Letzteren sollen kaum Wartezeiten entstehen, um den Anrainern entgegenzukommen.Die Straße zum Aussichtsturm auf dem Pyramidenkogel musste teilweise wegen Überlastung gesperrt werden. Bei der Villacher Alpenstraße, einer mautpflichtigen Bergstraße in ein Naturschutzgebiet, wurde wegen der GTI-Fans ein nächtliches Einfahrtsverbot verhängt.

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