Sportwagen als Besuchermagneten
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IAA 2009

Sportwagen als Besuchermagneten

Allen Sparambitionen zum Trotz - die längsten Besucherschlangen bilden sich auch bei der diesjährigen IAA vor den Ständen der (gar nicht verbrauchsarmen) Supersportwagen. Wir haben die spektakulärsten Neuheiten zusammengefasst.

Elektroantrieb, 1-Liter-Auto, Sparmodelle - Vernunft und Ökologie regieren in diesem Jahr scheinbar die IAA. Aber keine Angst, Autofans: Auch 2009 gibt es mehr als genug übermotorisierte Supersportwagen in den Frankfurter Messehallen zu sehen. Schon während der ersten Fachbesuchertage drängten sich die Interessenten mehr um Mercedes SLS AMG, Ferrari 458 Italia oder Audi R8 Spyder als um jedes der Vernunft-Vehikel. 

Diashow:

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Auf dem Stand des größten deutschen Autokonzerns Volkswagen stehen gleich zwei der Superflitzer: Audis R8 Spyder und der Lamborghini Reventon Roadster. 1,1 Mio. Euro netto soll der offene "Lambo" kosten. Dafür braucht der Fahrer bei 330 Kilometer pro Stunde Spitzengeschwindigkeit und 3,4 Sekunden von Null auf Hundert auch keinen Fön mehr zum Haaretrocknen. Viele Besucher am Stand lassen die Hände über seine kantige Oberfläche gleiten. Das Design des Lamborghini-Topmodells ist so kompromisslos rau wie der Durst des 670-PS-Motors: 21 Liter im Normverbrauch, 32 Liter in der Stadt: Der Schadstoffausstoß könnte mit 495 Gramm pro Kilometer beinahe in Pfund angegeben werden.

Der Konzern-Kollege Audi R8 Spyder 50 Meter weiter wirkt da mit einem Verbrauch von 15 Litern geradezu sparsam. Der offene Wagen auf dem weißen Podest ist die Hauptattraktion des Standes. Mit 525 PS und einer Höchstgeschwindigkeit von 313 Kilometer pro Stunde gehört auch der R8 Spyder zu den echten Supersportwagen der Messe.

 
Audi-Hauptkonkurrent BMW präsentiert seine schärfsten Stücke fast verschämt: Der M6 mit 507 PS steht beispielsweise abseits, vom Hauptstand getrennt durch eine Wand. In der Tat hat der M6 in der gezeigten "Competition Edition" wenig mit der BMW-eigenen Spartechnik Efficient Dynamics zu tun: 14,3 Liter Verbrauch und 342 Gramm CO2-Ausstoß passen nicht so gut in das grüne BMW-Bild. Die Besucher finden trotzdem den Weg zum Renner: Für eine Sitzprobe muss man anstehen. Und auch der X6 M mit über 550 PS stoßt auf reges Interesse. Obwohl das Ungetüm über 2,2 Tonnen wiegt, soll es in unter fünf Sekunden Tempo 100 erreichen. 

Aber immer noch besser als bei Ferrari, wo sich allein für den Zutritt zum eingezäunten Stand eine Schlange bildet wie früher vor Konsum-Läden nach der Orangenlieferung. 458 Italia heißt das auf der IAA erstmals gezeigte Topmodell, ein rotes V8-Mittelmotor-Geschoß mit 570 PS, 325 Kilometer in der Stunde Spitze und einer Beschleunigung von 3,4 Sekunden auf Hundert.
 

Geradezu demokratisch geht es dagegen bei Mercedes zu, die den Flügeltürer SLS präsentieren: Der dunkelrote Wagen steht gleich am Anfang der Haupthalle, ist nicht abgesperrt und jeder darf sich hineinsetzen und die Türen herunterziehen. Falls der linke Arm lang und stark genug ist. Weniger Kraft braucht das Gaspedal, mit dem 571 PS entfesselt werden können: In 3,8 Sekunden flitzt das 177.000-Euro-Auto auf 100 Kilometer pro Stunde, erst bei Tempo 317 ist Schluss.
 

Aston Martin präsentierte mit dem Rapide den wohl schönsten Fünftürer der Welt. Angetrieben von einem 477 PS starken V12 fehlt es dem Briten auch nicht an Leistung.

Bleibt noch Porsche: Der 911 GT3 RS ist das auf der IAA präsentierte Topmodell. 415 PS sorgen für einen Antritt von Null auf Hundert von 4,2 Sekunden und 310 Kilometer pro Stunde Spitze. Wenn Porsche bei der nächsten Messe im Jahr 2011 schon in der VW-Konzernhalle auf der IAA unterkommt, wäre Volkswagen dann nicht nur der größte Autokonzern in Europa, sondern auch der wichtigste Anbieter von Supersportlern. Ein marktfähiges Elektroauto wird der Gigant dann aber immer noch nicht haben. Denn der E-Up ist wie berichtet erst für 2013 geplant.

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