Wie gewohnt zeichnet sich der Variant mit viel Platz und toller Verarbeitung aus

Nach der Verschrottungsprämie

Autohandel ist weiter im Hoch

Obwohl im August noch überraschend viele neue Autos verkauft wurden, schätzen Branchenkenner die Zukunft düster ein.

Das Auslaufen der Schrottprämie am 8. Juli wirkte sich diesen August mit einem Minus von 31,2 Prozent bei den Pkw-Neuzulassungen gegenüber Juli voll aus.

Zulieferer trifft es hart
Der deutsche Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer hält die Verschrottungsprämien generell für nicht sinnvoll. „Damit wird in wichtigen Märkten eine künstliche Blase erzeugt, die im Jahr 2010 platzt“, sagte er im Industriemagazin und prophezeit für Europa ein Absatz-Minus von 16,8 Prozent im Jahr 2010.
Bei den Autozulieferern er erwartet er ein Massensterben: „Rund 23% der Automobilzulieferer werden im Zuge dieses Absatzeinbruches in Insolvenz gehen“, schätzt Dudenhöffer.

Vergleichsmonat August 2008 war sehr schwach
Die Zahl der Pkw-Neuzulassungen ist im vergangenen Monat laut Statistik Austria mit 22.478 neu zugelassenen Pkws um 22,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahres-August gestiegen. Bei den Modellen hatte VW mit einem Anteil von 15,5% wieder die Nase vorn, gefolgt von Renault (6,7%), Ford (6,5%) und Opel (6%).

Gustav Oberwallner, Obmann des Fahrzeughandels in der Wirtschaftskammer, begründet den vergleichsweise schwachen August des Vorjahres mit der Einführung eines neuen Bonus-Malus-Systems am 1. Juli 2008. Dabei wurde ein Malus für Fahrzeuge eingeführt, deren CO2-Ausstoß höher als 180
g/km ist. Durch diese Regelung kam es in den Monaten zuvor zu einem wahren Run auf PS-starke Wagen, ab Juli setzte dann eine Flaute im Autohandel ein.

Optimistischer Ausblick für die zweite Jahreshälfte

Vor allem ab Oktober erwartet Oberwallner einen neuen Ansturm bei den Autohändlern, „weil ab dem 1. Jänner 2010 die 2. Ausbaustufe des Bonus-Malus-Systems eingeführt wird“. Daher rechnet der Handel im Herbst noch einmal mit verstärkter Nachfrage nach PS-starken Fahrzeugen. Die Verschrottungsprämie sieht Oberwallner trotz der nur kurzfristigen Wirkung auch aus Umweltgründen positiv: „Wir konnten damit 30.000 alte Fahrzeuge von der Straße holen.“           

Diese Website verwendet Cookies

Cookies dienen der Benutzerführung und der Webanalyse und helfen dabei, die Funktionalität der Website zu verbessern, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Nähere Informationen finden Sie in unserer   Datenschutzerklärung .