VW-Skandal: Probleme beim Passat-Rückruf

Keine Freigabe

VW-Skandal: Probleme beim Passat-Rückruf

Behördliche Prüfungen gehen auch nach Ostern weiter.

Die planmäßige Fortsetzung der großen Diesel-Rückrufwelle bei Volkswagen verzögert sich. Nachdem beim Amarok alles glatt zu laufen scheint , dürfte es beim nächsten von den Abgasmanipulationen betroffenen Modell - dam Passat - Probleme geben. [Anmerkung: Dieser Passat-Rückruf hat nichts mit dem aktuellen der Baujahre 2014 und 2015 zu tun - das ist eine ganz andere Baustelle] "Die Gespräche und Messungen werden nach Ostern fortgesetzt", sagte ein Konzernsprecher am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur in Hannover. VW wartet bereits seit knapp vier Wochen auf die Freigabe des Rückrufs durch das zuständige Kraftfahrt-Bundesamt (KBA).

Die Aktion umfasst in Deutschland neben rund 160.000 VW Passat auch knapp 90.000 Fahrzeuge von Audi und Skoda. Das KBA wollte dies zunächst nicht kommentieren. In Österreich sind vom VW-Skandal insgesamt rund 388.000 Fahrzeuge aller VW-Konzernmarken betroffen. Die Zahl der einzelnen Modelle gibt das Unternehmen nicht bekannt.

KBA verweigert Freigabe
Mitte Februar hatte VW mitgeteilt, dass die Passat-Rückrufwelle Ende des Monats starten sollte. Das Unternehmen hatte auch die Kunden schon entsprechend angeschrieben. Um den betroffenen Autos in den Werkstätten die benötigte neue Software aufspielen zu können, ist aber eine Freigabe des KBA in Flensburg nötig. Trotz zahlreicher Nachprüfungen verweigert die Behörde diese seit Wochen.

Dem Vernehmen nach sind mögliche höhere Kraftstoffverbrauchswerte der Grund für die Verzögerungen beim Rückrufplan für das erste Volumen-Modell Passat. Grundsätzlich sollen sich die Eigenschaften des Fahrzeugs mit dem Update der Motorsoftware nicht ändern. Selbst ein minimal höherer Verbrauchswert würde als nicht zulässig gelten, weil bei den Nachrüstungen eine "Null-Toleranz-Linie" gilt.

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