VW startete Serienproduktion des ID.3

Elektrisches Großserien-Modell

VW startete Serienproduktion des ID.3

Der VW-Konzern hat mit dem Bau seines ersten rein elektrischen Großserien-Modells begonnen. Vorstandschef Herbert Diess eröffnete am Montag im Werk Zwickau die Produktionslinie für den ID.3. Das Auto soll beim größten Hersteller der Welt das Massengeschäft mit elektrischen Fahrzeugen etablieren und die Grundlage für weitere Varianten mit alternativem Antrieb werden. "Wir stehen vor einem Systemwechsel zur Elektromobilität", sagte Diess. "Es ist keine Frage mehr, ob sich das Elektroauto durchsetzt. Sondern wie schnell und in welcher Region der Welt zuerst.

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Bis zu 330.000 E-Autos pro Jahr

Im kommenden Jahr will VW in Zwickau bereits rund 100.000 Fahrzeuge mit dem Modularen Elektrobaukasten (MEB) bauen, mittelfristig sind bis zu 330.000 Stück jährlich geplant. Insgesamt soll der E-Baukasten, der mit Hilfe vieler gleicher Teile Kosten spart, bei 33 Modellanläufen verwendet werden. Bis Mitte 2020 stellt VW in Sachsen auch noch den Golf Variant her, danach will der Konzern in Zwickau nur E-Autos bauen. Dann sollen hier u.a. auch die ID.3-Plattformbrüder Seat el-born und Audi Q4 e-tron vom Band laufen.

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VW verkauft ID.3 für unter 30.000 Euro

VW verkauft den ID.3 mit drei unterschiedlichen Batteriegrößen, die eine WLTP-Reichweite von 330, 420 oder 550 Kilometer ermöglichen. Das Einstiegsmodell kostet knapp unter 30.000 Euro und damit nicht mehr als ein neuer Golf VIII Diesel. Ob die ambitionierten Verkaufszahlen erreicht werden können, wird sich ab Mitte 2020 zeigen. Denn dann rollen die ersten ID.3 zu den Kunden.

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Deutschland forciert Ausbau der Ladeinfrastruktur

Die bisher schleppende Nachfrage nach E-Autos war auch Thema eines "Autogipfels", zu dem sich am Montagabend im Berliner Kanzleramt Vertreter der deutschen Regierung, der deutschen Autoindustrie, des Branchenverbands VDA und der IG Metall sowie mehrere Ministerpräsidenten trafen. Hier wurde eine Erhöhung der Kaufprämie für Elektroautos (bis zu 6.000 Euro) sowie der Ausbau der Ladeinfrastruktur beschlossen. Bis 2030 sollen in Deutschland eine Million öffentliche Ladepunkte geschaffen werden.

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