VW will umstrittenen Werbe-Clip senden

Beim Super Bowl

VW will umstrittenen Werbe-Clip senden

Rassismus? Hellhäutiger Beetle-Fahrer hat starken jamaikanischen Akzent.

Das Football-Finale in den USA ist immer wieder auch ein absolutes Highlight der Werbe-Branche. Zum einen sind Spots in den Pausen extrem teuer (einige Sekunden kosten mehrere Millionen Dollar), zum anderen liefern sich die kreativen Köpfe einen harten Kampf. Jedes Unternehmen will den witzigsten bzw. coolsten Werbesport des Jahres zeigen. Bei den Autoherstellern wird dieser Kampf immer besonders deutlich. Diesen Sonntag ist es wieder soweit und der Super Bowl 2013 geht über die Bühne.

Umstrittener VW-Spot
Dabei will VW einen Werbe-Clip ausstrahlen lassen, an dem sich schon im Vorfeld die Geister scheiden. Der 60-Sekunden-Spot mit einem hellhäutigen Beetle -Fahrer, der einen starken jamaikanischen Akzent hat, sei zuvor einem breit gefächerten Test-Publikum einschließlich Jamaikanern vorgestellt worden, sagte VW-Manager Mark Gillies am Dienstag (Ortszeit) der Nachrichtenagentur AFP. An den Planungen für Sonntag habe sich nichts geändert - auch nicht nach der Vorab-Verbreitung des Clips über YouTube, die zu heftigen Debatten geführt hatte.

Story des Spots
Der Spot steht unter dem Motto "Get In, Get Happy" und dreht sich um das Arbeitsleben des Angestellten Dave, der einen roten VW Käfer fährt. In dem Spot gibt er an, er stamme aus dem US-Bundesstaat Minnesota. Der Käfer-Fahrer hebt sich von seinem schlecht gelaunten Umfeld durch Sorglosigkeit und Zuversicht ab.

Unterschiedliche Meinungen
"Ich war schockiert - das ist rassistisch", sagte Barbara Lippert von Mediapost.com dem US-Sender NBC. Der schwarze "New York Times"-Kolumnist Charles Blow ging ebenfalls auf Distanz dazu, dass einem hellhäutigen Mann die Stimme eines Schwarzen unterlegt wurde. Gillies zeigte sich über die Kritik erstaunt. Die Haupt-Botschaft der Werbung, "die einige vergessen zu haben scheinen", bestehe darin, dass das Fahren eines VW Käfer "den Tag erfreulicher gestaltet".

Auf dem Internetportal YouTube setzten sich die Kritiker bisher nicht durch. Am Dienstag gab es 3.000 positive Bewertungen des Spots - und nur rund 200 negative. Es muss zwar jeder selbst entscheiden, wie man zu dem Werbeclip steht, der Autor schließt sich jedoch den positiven Bewertungen an. Wir konnten jedenfalls keine bös gemeinte rassistische Absicht feststellen.

600.000 Klicks
Für VW ist der Werbe-Spot schon jetzt ein großer Erfolg: In kurzer Zeit wurde er von mehr als 600.000 Internet-Nutzern angesehen. Die Werbezeiten beim Super Bowl ziehen stets große Aufmerksamkeit auf sich, weil das Ereignis in den USA mit Rekord-Einschaltquoten einhergeht.

Noch mehr Infos über VW finden Sie in unserem Marken-Channel.

Fotos vom Test des neuen Top-Beetle :

Diashow: Fotos vom Test des VW Beetle

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VW Beetle
VW Beetle

Der Beetle heißt nicht mehr "new" - ist aber trotzdem neu.

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VW Beetle
VW Beetle

Die zweite Auflage des Kult-Mobils ist wesentlich dynamischer.

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VW Beetle
VW Beetle

In der Seitenansicht sind Anleihen zum Original erkennbar.

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VW Beetle
VW Beetle

Die 17-Zoll-leichtmetallfelgen passen perfekt.

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VW Beetle
VW Beetle

Das interieur ist für VW untypisch eigenständig, bleibt aber dennoch hervorragend bedienbar.

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VW Beetle
VW Beetle

In den Kofferraum passen 310 bis 905 Liter. Die große Klappe erleichtert das Beladen.

Fotos vom neuen Beetle Cabrio :

Diashow: Fotos vom "neuen" neuen Beetle Cabrio

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VW Beetle Cabriolet
VW Beetle Cabriolet

Vorne fallen vor allem die runden Scheinwerfer, der Lufteintritt unterhalb des Stoßfängers und der flache Verlauf der Haubenunterkante auf.

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VW Beetle Cabriolet
VW Beetle Cabriolet

Die steiler stehende Windschutzscheibe in Verbindung mit der flacheren Dachkontur ähnelt nun stärker der Silhouette des ersten Käfer Cabriolets.

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VW Beetle Cabriolet
VW Beetle Cabriolet

Eine umlaufende Chromleiste betont die Trennung von Stahl und Stoff.

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VW Beetle Cabriolet
VW Beetle Cabriolet

Für die Sicherheit im Falle eines Überschlags ist ein aktives Überrollschutzsystem mit an Bord, das aus zwei ausfahrbaren Modulen, die hinter den Sitzlehnen der Rückbank im Fahrzeug verdeckt angebracht sind, besteht.

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