Aluminium holt im Autobau mächtig auf

Leichtere Fahrzeuge

Aluminium holt im Autobau mächtig auf

Trotz Konkurrenz durch Kompositwerkstoffe wird das Material immer wichtiger.

Auf dem Weg zu immer leichteren Autos erlebt Aluminium trotz zunehmender Nutzung von Kompositwerkstoffen (CFK) - siehe BMW i3 oder i8 - eine Art Renaissance. Laut Experten hat die Aluminium-Industrie enorme Fortschritte gemacht und macht sie weiter - die Komposite-Branche treibe sie vor sich her. Aufgrund der Verbesserungen werden Metalle wie Aluminium, Titan oder Aluminiumlegierungen den Karosseriebau weiter prägen.

Aktuelle Studie
Für die Automobilbranche wurde am Freitag eine Studie veröffentlicht, die diese Einschätzungen untermauert. "Aluminium kommt für Karosserieanwendungen aus der Nische und erreicht in mittleren bis großen Fahrzeugen einen Marktanteil von 20 bis 50 Prozent", schreibt die Managementberatung Berylls Strategy Advisors. Sie sagt den CFK-Materialien allerdings langfristig einen Durchbruch im automobilen Premiumsegment vorher, wenn es eine "signifikante Kostenreduktion in der Großserie" gibt.

Insgesamt sieht die Studie ein Wachstum des weltweiten Marktes für Karosserieleichtbau von jährlich 15 Prozent vorher: "Der Markt verfünffacht sich bis 2025 auf knapp 100 Milliarden Euro." Europa wachse zwar weiter stark, doch werde China bis 2025 mit knapp 30 Prozent des Wachstums zum Hauptmarkt für Karosserieleichtbau.

BMW setzt bei seinen i-Modellen als erster Großserienhersteller auf CFK-Chassis:

Diashow: Fotos von der Serienversion des BMW i3

Fotos von der Serienversion des BMW i3

×

    Diashow: Fotos vom fertigen BMW i8

    Fotos vom fertigen BMW i8

    ×