Ansturm auf GTI-Vortreffen: Polizei rüstet auf

Viele Fans sind schon da

Ansturm auf GTI-Vortreffen: Polizei rüstet auf

Temposchwellen und Videoüberwachung an Hotspots bereits angebracht.

Das GTI-Treffen in Kärnten wirft seine Schatten voraus: Bereits dieses Wochenende (17. bis 19. Mai) werden zahlreiche Autofans zum traditionellen "Vortreffen" erwartet, das ohne offiziellen Veranstalter immer einige Wochen vor der eigentlichen Veranstaltung über die Bühne geht. Schon am Donnerstag war vor der bei den Tuning-Fans stets hoch im Kurs stehenden Mischkulnig Tankstelle einiges los (Foto oben). Die Polizei verstärkt die Streifentätigkeit und die Behörden haben bereits Temposchwellen und Geschwindigkeitsbeschränkungen installiert. Jener Fan, der mit seinem getunten Passat eine  10.000 Kilometer lange Anreise aus China  auf sich nimmt, ist davon nicht betroffen. Er hat noch einen breiten Weg vor sich. Sein Ziel ist aber auch das  offizielle GTI-Treffen , das heuer von 29. Mai bis 1. Juni in Reifnitz über die Bühne geht. 

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Vortreffen hat Tradition

Doch schon seit einigen Jahren nutzen Tuningfreunde die Wochen vorher dazu, der Region zwischen Wörthersee und Faaker See einen Besuch abzustatten. Sehr zum Leidwesen der Anrainer, denen aufheulende Motoren, quietschende Reifen und absichtlich verursachte Fehlzündungen schlaflose Wochen bereiten. Ein Vortreffen fand heuer  bereits statt.  Bei diesem hielt sich der Ansturm aufgrund des schlechten Wetters aber in Grenzen.

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Polizei rechnet mit Ansturm

"Bisher war es ruhig, was vor allem mit dem schlechten Wetter in letzter Zeit zusammenhängen dürfte. Dieses Wochenende rechnen wir aber mit etwas mehr Zustrom", sagte Polizeisprecherin Waltraud Dullnigg auf APA-Anfrage. Aus diesem Grund wird in der betroffenen Region die Streifentätigkeit verstärkt, die Beamten haben etwa die Hotspots - wie einen großen Parkplatz am Faaker See, eine Tankstelle in Velden und eine in der Gemeinde Keutschach - besonders im Auge. Die Schwerpunkte sind Suchtgift- und Alkoholkontrollen, die Überprüfung auf nicht eingetragene Umbauten der Autos und Geschwindigkeitskontrollen. Außerdem machen die Polizisten Jagd auf illegale, in den Autos verbaute Radarblocker.

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Temposchwellen und Betonleitwände

Auf Facebook haben bereits mehrere 100 Personen angegeben, beim Vortreffen dabei sein zu wollen, zu dem sich die Autofreunde online verabreden. Wie viele es wirklich werden, kann man im Voraus aber nie sagen. Die Bezirkshauptmannschaft Villach-Land hat jedenfalls bereits Vorkehrungen getroffen. "Dabei handelt es sich um die selben Maßnahmen wie in den vergangenen Jahren. In Velden wurden Temposchwellen installiert und Betonleitwände aufgestellt, um das Wildparken zu verhindern", sagte Bezirkshauptmann Bernd Riepan.

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Erstmals Videoüberwachung

Ebenfalls aktiv sind bereits Geschwindigkeitsbeschränkungen. Und bei der bereits erwähnten Tankstelle in Velden und auf dem Parkplatz am Faaker See wurde eine Videoüberwachung in Betrieb genommen. Auslöser für diese Maßnahme waren zwei Vorfälle: Einer aus dem Jahr 2017, als ein Autofahrer mit einer Pistole mehrmals durch das geöffnete Seitenfenster in die Luft schoss. Und einer im selben Jahr, als ein Treffen-Teilnehmer sein Auto über Gebühr beanspruchte, woraufhin der Motorblock Feuer fing.

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