Auto-Neuzulassungen komplett eingebrochen

Nach NoVA-Anpassung

Auto-Neuzulassungen komplett eingebrochen

Im September gab es im heimischen Autohandel ein besonders dickes Minus.

Das war vorhersehbar: Während die Österreicher die Autohäuser im  August 2018 noch regelrecht stürmten , brachen die Verkaufszahlen im September komplett ein. Konkret wurden laut den aktuellen Zahlen der Statistik Austria um 41,8 Prozent weniger neue Autos verkauft als im September 2017. Hintergrund des massiven Rückgangs an Neuzulassungen ist die EU-weite Einführung der  neuen WLTP-Verbrauchsmessung  am 1. September, die in Österreich zu einem Anstieg der Normverbrauchsabgabe (NoVA) führte. Das neue Messverfahren ist realitätsnäher und sorgt damit für einen höheren Normverbrauch, der sich bei uns direkt auf den Neuwagenpreis niederschlägt.

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Übers Jahr gesehen im Plus

Insgesamt kann der heimische Autohandel aber dennoch zufrieden sein. Denn in den ersten neun Monaten (Jänner bis September) des Jahres 2018 wurden 275.758 Personenkraftwagen (Pkw) erstmals zum Verkehr zugelassen, das entspricht einer Zunahme von 2,2 Prozent gegenüber dem Jahr 2017.

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Boom bei Benzinern und alternativen Antrieben

Die positive Entwicklung bei Pkw mit Benzin-, Elektro- und Hybrid-Antrieb ist weiterhin ungebrochen. So wurden im aktuellen Berichtszeitraum Jänner bis September 2018 um 20,9 Prozent mehr benzinbetriebene Pkw (Anteil: 54,2 Prozent) neu zugelassen als im gleichen Vorjahreszeitraum. Diesel-Pkw (Anteil: 41,3 Prozent) mussten hingegen Rückgänge von 16,1 Prozent hinnehmen. Die Neuzulassungen der  rein elektrisch betriebenen Pkw  nahmen um 9,9 Prozent auf 4.484 Fahrzeuge zu und erreichten damit gemessen an den gesamten Pkw-Neuzulassungen einen Anteil von 1,6 Prozent (Jänner bis September 2017: 1,5%). Auch Hybrid-(Benzin)-Pkw konnten deutlich zulegen (+15,9%; Anteil: 2,5%, 6.972 Fahrzeuge). Die Diesel-Hybrid-Pkw verzeichneten hingegen bescheidene 430 Neuzulassungen.

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Marken-Ranking

Die Spitze des Pkw-Marktes ist weiterhin fest in Händen des Volkswagen-Konzerns. In den ersten drei Quartalen 2018 belegten die Marken  VW  (Anteil: 16,8%),  Skoda  (Anteil: 7,3%) und  Seat  (Anteil: 5,9%) die Plätze 1 bis 3 des Top-10-Rankings. Die höchsten Zuwächse im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wurden bei Seat (+22,5%) Fiat  (+4,9%) und Skoda (+4,2%) festgestellt

© Statistik Austria

Top 20 Modelle

Beliebtestes Modell bleibt der Golf. Dahinter folgen mit Polo, Skoda Octavia und Tiguan drei weitere Konzernmodelle. Platz fünf geht an den Fiat 500, gefolgt von Skoda Fabia, VW T-Roc, VW Bus, Renault Mégane und Hyundai Tucson.

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