Autobauern kam der Super Bowl teuer

Kostspielige Werbung

Autobauern kam der Super Bowl teuer

Bis zu vier Millionen Dollar soll ein Werbeblock gekostet haben.

Die Super Bowl, das größte US-Sportereignis, war auch in diesem Jahr ein Festival der Stars - besonders in den Werbepausen. Rund 108 Millionen Zuschauer sahen Bob Dylan, David Beckham, James Franco und die Muppets in verschiedenen Spots für Autos, Unterwäsche und Bier. Bis zu rund vier Millionen Dollar (2,96 Mio. Euro) sollen die besten Werbeplätze während des Football-Endspiels gekostet haben. Und auch die Produktionskosten mancher Spots bewegten sich im siebenstelligen Bereich. Die Autobauer waren wie in jedem Jahr ganz vorne mit dabei.

Dylon für Chrysler
Folk-Musiklegende Bob Dylan warb in einem Spot für den US-Autobauer Chrysler, in dem auch Deutschland und die Schweiz eine Erwähnung fanden: "Lass die Deutschen dein Bier brauen, lass die Schweizer deine Uhr machen, lass dein Telefon in Asien bauen. Wir bauen dein Auto", sagte Dylan in dem gut zweiminütigem Werbefilm, der vor allem den Mythos Wiederauferstehung der Autostadt Detroit beschwor. Chrysler war nach der Bankenkrise in Insolvenz gegangen und musste ebenso wie General Motors mit Staatshilfen gerettet werden.

Weitere Hersteller
Doch nicht nur Chrysler-Autos fuhren in den Werbepausen durchs Bild. Unter anderem präsentierten auch Audi, Kia, VW, Jaguar und Smart ihre neuen Modelle. Ford ließ dabei den Schauspieler James Franco mit einem Tiger auftreten, für Hyundai spielten die Muppets im Auto Musik und Hollywood-Star Laurence Fishburne ließ mit einer Hommage auf den Film "Matrix" ein verblüfftes Ehepaar die Vorzüge einer Kia-Limousine erleben.

Könnte sich auszahlen
Ob sich die hohen Ausgaben bezahlt machen, werden die Verkaufszahlen in den kommenden Wochen zeigen. Eines steht jedoch auch fest: Es gibt kaum eine Veranstaltung, bei der man so viele Menschen auf einmal erreicht.