BMW-Chef verteidigt Start der E-Autos

Klares Bekenntnis

BMW-Chef verteidigt Start der E-Autos

Ende des Jahres geht mit dem i3 das erste Elektro-Auto an den Start.

Trotz anhaltender Vorbehalte auf dem Heimatmarkt hat BMW-Chef Norbert Reithofer den teuren Einstieg in E-Autos erneut verteidigt. "Die Notwendigkeit, neue Wege zu gehen, wenn das Umfeld sich ändert, lässt sich weder hinauszögern noch aussitzen", sagte Reithofer Ende dieser Woche in Stuttgart auf dem "auto motor und sport Kongress 2013" laut vorab verbreitetem Redemanuskript. "Wer allein den deutschen Markt zum Gradmesser für den Erfolg der Elektromobilität macht, greift zu kurz", sagte er.

Der i3 macht den Anfang
BMW bringt Ende des Jahres, wie berichtet, mit dem i3 sein erstes Elektroauto (170 PS, Carbon-Chassis, Heckantrieb, etc.) auf den Markt und setzt langfristig große Hoffnungen auf die Entwicklung alternativer Antriebskonzepte. Wem die reine E-Version des i3 zu wenig Reichweite bietet, kann sich auch für eine Variante mit Range-Extender (Reichweitenverlängerer) entscheiden.

Fotos von der Coupé-Version des i3:

Diashow: Fotos vom BMW i3 Coupé

Optisch ist auch das 3,96 Meter lange Coupé auf Anhieb der neuen i-Palette zuzuordnen.

Obwohl der Radstand mit 2,57 Metern unverändert bleibt, ist der Dreitürer etwas flacher (1,55 m) und breiter (1,77 m) gehalten.

Weiters fallen auch die längeren und rahmenlosen Türen auf. Den typischen Knick in der Fensterlinie kennen wir bereits vom Fünftürer.

Die Frontscheibe steht etwas flacher und auch das Dach fällt etwas steiler nach hinten ab.

Innen geht es modern, funktional und ebenfalls ökologisch zu. Nahezu das gesamte Cockpit besteht aus Naturfasern, Wolle, Leder und Eukalyptusholz.

Als Informationsquellen stehen dem Fahrer zwei Displays zur Verfügung - eines weist eine Diagonale von 6,5 Zoll auf, das andere ist sogar 8,8 Zoll groß.

Hier werden alle Infos zu Fahrdaten, Klimaanlage, Multimediasystem und Navigation angezeigt.

Als Antrieb kommt der 170 PS starke Elektromotor zum Einsatz. Dank des von Anfang an abrufbaren Drehmoments von 250 Nm sprintet der Stromer in rund acht Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100.

Ein moderner Lithium-Ionen-Akku, der an normalen Haushaltssteckdosen aufgeladen werden kann, soll für eine Reichweite von 160 Kilometern sorgen.

Technik wird (noch) nicht angenommen
In Österreich und Deutschland haben die Hersteller Schwierigkeiten, die neue Technik an den Mann zu bringen ( wir berichteten ). 2012 war in Deutschland das Ziel von 25.000 abgesetzten Elektrofahrzeugen verfehlt worden, wie die für das E-Mobilitätsprogramm der Bundesregierung zuständige Programmleiterin Christina Tenkhoff auf der Hannover Messe einräumte. Es bleibe die Frage, ob Deutschland sein Ziel von 1 Million Elektrofahrzeuge bis zum Jahr 2020 erreiche. Zurzeit entfallen nur 1,3 Prozent der Neuzulassungen auf alternative Antriebe.

BMW-Chef blickt weiter nach vorne
Der BMW-Chef lässt sich davon nicht beirren. "Wer nicht handelt, den bestraft der Markt", sagte Reithofer in Stuttgart bei der Eröffnung der Messe i-Mobility (bis 14. März). In Peking oder Shanghai würden Nummernschilder im Losverfahren vergeben, bei deutlich mehr Bewerbern als Kennzeichen. Elektrofahrzeuge seien davon ausgenommen. Solche Initiativen könnten die Einführung von Elektrofahrzeugen enorm beschleunigen.

Noche mehr Infos über BMW finden Sie in unserem Marken-Channel.

2014 kommt dann der i8 (Plug-in-Hybrid-Sportwagen) in den Handel

Diashow: Fotos vom BMW i8 Concept Spyder

Wie das Coupé sieht auch der i8 Concept Spyder futuristisch und gleichzeitig extrem sportlich aus. An die...

...neue Front muss man sich zwar erst gewöhnen, allzu lange wird die Überzeugungsphase aber nicht dauern.

Die zahlreichen Sicken, Spoiler und Flügel verhelfen dem offenen Zweisitzer zu einer nahezu perfekten Aerodynamik. Dazu tragen auch die weit nach unten reichenden Radhäuser bei.

Prägnanteste Merkmale sind jedoch seine Flügeltüren sowie...

...die transparente Glasabdeckung des Heckbereichs.

Innen geht es futuristisch weiter. Die wichtigstten Infos werden auf zwei großen Dispalys eingeblendet.

Sie sind individuell programmierbar und versorgen den Fahrer mit den wichtigsten Informationen.Die Bedienung erfolgt über ein weiterentwickeltes iDrive.