Crashtest von Lego-Porsche wird Internet-Hit

Komplett originalgetreu

Crashtest von Lego-Porsche wird Internet-Hit

Das Video wurde in der hochmodernen ADAC Crashtest-Anlage gedreht.

Mit dem aktuellen 911 GT3 RS hat Porsche ein echtes Traumauto auf die Räder gestellt. Für die meisten Autofans wird es aufgrund seines horrenden Preises auch eines bleiben. Wer sich jedoch für den Lego-Technic-Bausatz entscheidet, kann sich den Traum vom eigenen Hightech-Porsche erfüllen. Bei dem Modellauto, handelt es sich um das komplexeste Fahrzeug, das die dänischen Kunststoff-Spielzeugprofis bisher entwickelt haben. Mit 2.700 Bausteinen und in 856 Schritten kommt man für 300 Euro zu seinem Traumauto.

© ADAC
Bis der Lego-Technic-Porsche so aussieht, braucht es 856 Schritte.

Viele Systeme funktionieren

Der komplexe Bausatz besteht aus Lego-Technic-typischen Lochstangen, Achsen und Zahnrädern, ergänzt um einige Spezialteile. Das fertige Modell des 911 GT3 RS hat eine funktionstüchtige Lenkung, ein mit Schaltwippen bedienbares Doppelkupplungsgetriebe und einen Boxermotor mit beweglichen Kolben. Nun wollte das Computertechnikmagazin „c’t“ herausfinden, wie der Modellbolide bei einem Crashtest abschneiden würde.

Originalgetreue Mini-Crash-Anlage

So wurde kurzer Hand in der hochmodernen ADAC Crashtest-Anlage in Landsberg (Deuschland) versucht, einen Test zu konzipieren und zu realisieren. „Die Herausforderung war jetzt, dieses kleine Auto in der normalen Crash-Anlage zu testen und trotzdem ein möglichst realistisches Schadensbild zu erzeugen“, erklärt Johannes Heilmaier, Leiter der Crashanlage im ADAC Technik Zentrum. „Wir entwickelten ein Crash-Set-up wie für jedes andere Auto auch – nur eben in Miniformat.

© ADAC
Legosteine wurden nur ganz wenige beschädigt.

Überraschendes Ergebnis und Internet-Hit

Am Ende rauschte der Lego-Porsche mit 46 km/h gegen einen extra entwickelten Minicrashblock. „Das Ergebnis war beeindruckend und anders als erwartet. „Das Fahrwerk des Autos hatte keine Probleme mit der hohen Geschwindigkeit, und es gab nur sehr wenig beschädigte Steine beim Aufprall. Es lösten sich fast ausschließlich die Klick-Verbindungen zwischen den Bauteilen“, sagt Heilmaier. Auf YouTube hat sich das Video bereits zu einem echten Hit entwickelt. Mittlerweile wurde der Crashtest im Miniaturformat bereits über 827.000 Mal angesehen.

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Externer Link

www.adac.de