Deutsche Autobauer wieder mit Schwung

Verkäufe ziehen an

Deutsche Autobauer wieder mit Schwung

Mittlerweile scheint auch die monatelange Talfahrt im Inland gestoppt zu sein.

Die deutsche Autoindustrie kommt wieder in Schwung. Der Export und die Inlandsproduktion zogen im September kräftig an. Dadurch wurde das gute Ergebnis der ersten neun Monate aus dem Vorjahr wieder erreicht, wie der Verband der Automobilindustrie (VDA) nun in Berlin mitteilte. Daimler kündigte an, in Brasilien wieder Autos zu produzieren. Aus einem neuen Werk bei São Paulo sollen 2016 die ersten Fahrzeuge vom Band rollen. Die Partner Opel und PSA Peugeot Citroën aus Frankreich wollen Ende 2016 gemeinsam einen kleinen Lieferwagen auf den Markt bringen. Er soll im spanischen Saragossa montiert werden.

Heimmarkt erholt sich
In Deutschland lagen die Ausfuhren und die Produktion nach drei Quartalen fast genau auf dem Niveau des Vorjahres: 3,14 Millionen Pkw wurden exportiert, 4,09 Millionen hergestellt. Dabei half der starke Monat September, in dem der Export um 15 Prozent und die Produktion um 14 Prozent stiegen.

Auch beim Absatz deutet sich in Deutschland eine Erholung an. Im September wurden rund 247.000 Personenwagen neu zugelassen, wie das Kraftfahrt-Bundesamt in Flensburg berichtete. Das waren 1,2 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. "Es ist erkennbar, dass sich der deutsche Markt fängt", bemerkte VDA-Präsident Matthias Wissmann. Von Jänner bis September wurden 2,22 Millionen Neufahrzeuge für das deutsche Straßennetz angemeldet. Dies entspricht einem Minus von 6,0 Prozent verglichen mit den ersten neun Monaten 2012.

VW verliert in den USA
Europas Branchenprimus Volkswagen ist auf dem wichtigen US-Automarkt unterdessen zurückgefallen . Der Verkauf der Marke schrumpfte im September um zwölf Prozent, wie das Unternehmen mitteilte. Es ist der kräftigste Rückgang des Autobauers in diesem Jahr. Seit Jänner summierte sich das Minus auf drei Prozent. In Deutschland sank die Zahl der VW-Neuzulassungen in den ersten neun Monaten sogar um 8,6 Prozent auf 471.000. Mit einem Anteil von 21,2 Prozent blieb VW die mit Abstand beliebteste Automarke.

Daimler will mit der Fertigung in Brasilien angreifen, wie es Produktionsvorstand Andreas Renschler formulierte. In einem ersten Schritt investieren die Schwaben 170 Mio. Euro. Bis 2020 will Daimler auf dem brasilianischen Premiummarkt die Nummer eins sein. In dem neuen Montagewerk rund 160 Kilometer von São Paulo entfernt sollen jährlich bis zu 20.000 Fahrzeuge produziert werden. Mercedes-Benz hatte bis 2005 im Werk Juiz de Fora die erste Generation der A-Klasse und für kurze Zeit auch den CLC gebaut.

Gemeinsame Projekte von GM und PSA
Die Allianz der kriselnden Autobauer Opel und PSA Peugeot Citroën lässt die geplanten Neuentwicklungen im Kleinwagensegment dagegen im spanischen GM-Werk Saragossa bauen. Wie die Hersteller in der Vorwoche mitteilten, wird das Opel-Entwicklungszentrum in Rüsselsheim die technische Umsetzung des gemeinsamen Minivan-Projekts verantworten. PSA liefere Motoren und Getriebe. Die ersten Fahrzeuge sollten Ende 2016 auf den Markt kommen. "Die Fahrzeuge werden sich erheblich voneinander unterscheiden und vollständig im Einklang mit den Merkmalen der jeweiligen Marke sein", hieß es in der Mitteilung.

Der Opel-Mutterkonzern General Motors (GM) und PSA hatten sich im vergangenen Dezember auf drei gemeinsame Projekte verständigt. Das sogenannte Multi-Purpose-Vehicles-Programm im Kleinwagensegment ist eines davon. Die Zusammenarbeit bei Einkauf, Logistik und Modellentwicklung soll Kosten sparen.


Diashow: Fotos vom Mercedes GLA

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Mercedes GLA
Mercedes GLA

Von vorne ist auf den ersten Blick zu erkennen, dass der GLA auf der A-Klasse basiert. Die Scheinwerfer, der Grill und die großen Lufteinlässe erinnern stark an die sportliche Basis.

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Mercedes GLA
Mercedes GLA

In der Silhouette fällt das Mehr an Höhe sofort auf. Zwei markante Lichtkanten lockern die große Blechfläche gekonnt auf.

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Mercedes GLA
Mercedes GLA

Hinten gibt es zweigeteilte Rückleuchten, einen auffälligen Dachkantenspoiler und je nach Modell einen Diffusoreinsatz in der Heckschürze.

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Mercedes GLA
Mercedes GLA

Der GLA ist 4.417 Millimeter lang, 1.804 Millimeter breit und 1.494 Millimeter hoch. Dank der kurzen Überhänge stimmen auch die Proportionen.

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Mercedes GLA
Mercedes GLA

Serienmäßig bilden Dachzierstäbe den oberen Abschluss, als Sonderausstattung ist eine Aluminium-Dachreling erhältlich. Auf Wunsch rollt der GLA auf bis zu 19 Zoll großen Rädern.

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Mercedes GLA
Mercedes GLA

Die schrägstehende C-Säule sieht zwar sportlich aus, dürfte das Kofferraumvolumen aber etwas einschränken.

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Mercedes GLA
Mercedes GLA

Das Cockpit wird fast 1:1 aus der A-Klasse übernommen. Deshalb sind auch beim GLA der freistehende Monitor und...

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Mercedes GLA

...die fünf runden Lüftungsdüsen echte Blickfänger. Beim SUV kommen jedoch Ringe um diese Runddüsen hinzu, deren Optik sich auf Wunsch an Unterfahrschutz und Längsträgerverkleidung anlehnt.

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Mercedes GLA
Mercedes GLA

Der Armaturenträger wird mit metallisch schimmernden Einlagen und Holz aufgehübscht. Serie ist ein Drei-Speichen-Multifunktionslenkrad (mit zwölf Tasten) und schicker Chromspange.

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Mercedes GLA

Die höhere und längere Karosserie soll für ein gutes Raumgefühl sorgen.

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Mercedes GLA
Mercedes GLA

Die Scheinwerfer sehen bei allen neuen Mercedes-Modellen ziemlich ähnlich aus.

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Mercedes GLA

Die weiße Linie des Blinkers wird durch die Chromspange optisch verlängert.

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