E-Mobilitätszentrum in Salzburg eröffnet

Mooncity der Porsche Holding

E-Mobilitätszentrum in Salzburg eröffnet

In der Mooncity können sich Besucher über alles rund ums Elektroauto informieren.

Beim Bau der Mooncity hat die Porsche Holding ein ordentliches Tempo an den Tag gelegt. Das Konzept des neuen E-Mobilitätszentrums wurde  im Juli 2019 erstmals vorgestellt . Nun wurde die Erlebniswelt für Elektromobilität, Ladeinfrastruktur und nachhaltige Energieformen in der Sterneckstraße in Salzburg bereits eröffnet. Mit der eigens gegründeten Marke „Moon“ will Porsche Austria zum 70. Jubiläum einen wichtigen Beitrag bei der Mitgestaltung des großen Wandels in der Automobilindustrie leisten.

© Porsche Holding Salzburg

Moon als eigene E-Marke

Da sich die Politik in vielen Ländern Europas (inklusive Österreich) der batteriebasierten Elektromobilität verschrieben hat, müssen auch die Hersteller mitziehen. Der Volkswagen-Konzern buttert gerade  60 Milliarden Euro  in die Entwicklung von Zukunftstechnologien. In den nächsten Jahren sollen rund 70 Elektroautos der Marken VW, Audi, Seat und Skoda, die auf dem  modularen Elektrobaukasten  (MEB) basieren, in den Handel kommen. Den Anfang macht der  ID.3  im Juni 2020. Hinzu kommen noch größere Stromer von Porsche und Audi, die ein separate Plattform nutzen.

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Ganzheitlicher Ansatz

Moon will ein Vorreiter für die E-Mobilität sein und Privat- und Firmenkunden individuelle Lösungen für den Einstieg in diese neue Ära bieten. Die neue Marke deckt als Systemanbieter mit ganzheitlichem Ansatz das gesamte Spektrum rund um die Elektromobilität ab. Darüber hinaus ist Moon natürlich auch der Namensgeber für die nun eröffnete Mooncity.  Hans-Peter Schützinger, Sprecher der Geschäftsführung der Porsche Holding Salzburg: „Die Mooncity ist ein Leuchtturmprojekt unseres Unternehmens und eine Investition in dessen Zukunft. Gerade in einer Zeit der Transformation braucht es eine klare Strategie – und diese weist den Weg in Richtung Elektromobilität. Wir nehmen das 70. Jubiläum der Porsche Austria daher nicht zum Anlass für eine ausgiebige Retrospektive, sondern um die Mooncity als Zentrum für neue und elektrische Mobilität zu eröffnen. Das ist ein starkes Zeichen für die künftige Ausrichtung des Unternehmens. “

© Porsche Holding Salzburg

Freier Eintritt

Den Kern der per freiem Eintritt zugänglichen Mooncity bildet eine Erlebniswelt mit den Schwerpunkten Elektromobilität und Mobilitätsformen der Zukunft. Hier soll vor allem Aufklärungsarbeit für komplexe Mobilitätsthemen geleistet werden. Für die Besucher beginnt alles mit einer Reise zum Mond (englisch: Moon). Denn Ferdinand Porsche hat mit seinem Patent für Radnabenmotoren und dem elektrischen Lohner-Porsche bereits im Jahr 1898 die Vorlage für den ersten Mondrover der NASA geliefert. Dass Audi 2015 einen Mondrover entwickelt hat, der solarbetrieben mondfähig ist, rundet die Geschichte ab. Dieser Prototyp namens  lunar quattro  ist auch in der Mooncity ausgestellt.

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Einblick in Batterie und Verkehrssimulator

Ein weiteres Highlight der Erlebniswelt ist der sogenannte Battery Scanner: Hier bewegt man einen Bildschirm entlang des VW ID.3 und erhält Einblicke in das technische Innenleben. Mit eben diesem beschäftigt sich auch der Werkstatt-Bereich der Mooncity. Hier werden Reparatur-Lösungen an Hochvoltbatterien im Sinne der Nachhaltigkeit entwickelt und Konzepte für ein „Second Life" von Hochvoltbatterien ausgearbeitet und erprobt. In diesem österreichweit agierenden Reparaturzentrum werden auch Erfahrungen für die Ausbildung des Werkstattnetzes gesammelt.

Am Verkehrssimulator kann sich jeder Besucher als Verkehrsplaner versuchen: Hier geht es um das Zusammenspiel von intelligentem Parkraum-Management, öffentlichem Verkehr und diverser Sharing-Modelle. Ein Gastronomiebereich rundet das Erlebnis kulinarisch ab. Mit „My Indigo Eat and Charge" hat die Mooncity das passende Format im Haus: Während man sich stärkt, lädt das E-Auto an einer Ladesäule.

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Internationale Veranstaltungen

Die Porsche Holding betrachtet das neue Zentrum als publikumswirksames „Edutainment für alle“, wo Aufklärungsarbeit für komplexe Mobilitätsthemen geleistet wird. Leo Fellinger, Leitung Mooncity: „Die Mooncity ist nicht nur Erlebniszentrum, sondern auch Wissensplattform und Eventlocation. So wird zum Beispiel am 13. Dezember das urbane Mobilitätslabor als Auftaktveranstaltung in der Mooncity tagen. In 2020 werden zahlreiche weitere Kongresse und Veranstaltungen folgen.“

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