Falsche Ausfahrt: Schwertransport saß 10 Tage fest

Pleiten, Pech und Pannen

Falsche Ausfahrt: Schwertransport saß 10 Tage fest

Sattelschlepper mit riesigem Windradflügel steckte fast zwei Wochen fest.

Wenn man mit dem Auto eine falsche Autobahnausfahrt erwischt, ist das zwar ärgerlich, aber kein Drama. Bis auf etwas Zeit verliert man im Normalfall nicht allzu viel. Anders hat das nun bei einem Schwertransport in Deutschland ausgesehen.

Einfaches Wenden unmöglich

Dort hat ein Fahrer einer belgischen Spedition Mitte Juli auf der Autobahn A44 mit seinem Spezialsattelschlepper die falsche Ausfahrt genommen. Dabei transportierte er einen 60 Meter langen Flügel eines Windrades (Symbolbild). Deshalb konnte er nicht einfach wenden und wieder auf die Autobahn auffahren. Er musste den falschen Weg rückwärts zurücklegen. Doch dann wäre er zum Geisterfahrer geworden. Ohne Sondergenehmigung ging also erstmals gar nichts.

Weiterfahrt nach 10 Tagen

In Deutschland mahlen die Mühlen in den Ämtern jedoch manchmal etwas länger. Wie RP Online berichtet, saß der Schwertransport deshalb 10 Tage fest. Erst als die Genehmigung und die ebenfalls notwendige verkehrsrechtliche Anordnung verfügbar waren, konnte der Sattelzug seine Reise fortsetzen. Für die komplizierte Rückkehr auf die Autobahn wurde die A44 einige Zeit gesperrt.