GTI-Vortreffen: Fans sorgten für Chaos

Burnouts, Rennen, Staus & Co.

GTI-Vortreffen: Fans sorgten für Chaos

Der für das Wochenende erwartete Ansturm ist tatsächlich eingetroffen.

Die Befürchtungen der Polizei und der Anrainer haben sich bestätigt. Aufgrund des guten Wetters gab es einen  großen Ansturm auf das GTI-Vortreffen . Obwohl das  offizielle GTI-Treffen 2019  erst am 29. Mai startet, reisten bereits Tausende Fans am vergangenen Wochenende an den Wörthersee und stimmten damit die Gemeinden Reifnitz, Velden und Finkenstein sowie die Landeshauptstadt Klagenfurt schon einmal ein.

© TZ ÖSTERREICH/Daniel Raunig

Bewährte Hotspots

Die Vortreffen habe bei den Tuningbegeisterten schon lange Tradition. Vor zwei Wochen blieb der Ansturm aufgrund des schlechten Wetters  noch aus . Doch dieses Mal meinte es der Wettergott gut mit den GTI-Fans. Vor allem im Ortskern in Velden, bei der Mischkulnig-Tankstelle in Selpritsch und der Turbokurve in Arneitz ging die Post ab. Fehlzündungen, Beschleunigungstests und Gummi-Gummi waren keine Seltenheit und wurden, wenn gesehen, von der Polizei auch geahndet.

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Mega-Staus

Bereits am Freitagnachmittag verstopften zahlreiche Autos die Straßen von Velden.Am Samstag ging es in derselben Tonart weiter. Wer auf den Pyramidenkogel wollte, hatte schlechte Karten. Es staute sich teilweise bis zum Restaurant Karawankenblick zurück. Auch in Velden brauchte man wieder viel Geduld, denn die zahlreichen GTI-Fahrer brachten den Verkehr des Öfteren zum Erliegen. Auch rund um die Mischkulnig-Tankstelle staute es sich. Auch die „Turbokurve“ lockte am Samstag die Gummi-Gummi-Fraktion zuhauf an. Rund um den Campingplatz Arneitz ging es nur im Schritttempo voran. Und die GTI-Fahrer scheinen Klagenfurt für sich entdeckt zu haben, denn auch da bildete sich in der Innenstadt ein Megastau.

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Keine Ausschreitungen, aber illegales Rennen

Im Großen und Ganzen ist das Vortreffen laut Polizei aber ruhig und gesittet abgelaufen. Ausschreitungen gab es keine, zwei Golf-Fahrer aus der Schweiz (23 und 47 Jahre) jedoch verwechselten die Südautobahn (A2) mit einer Rennstrecke und brausten mit 170 Sachen über die Piste. Dabei stachelten sich die beiden solange an, bis sie sich ein illegales Wettrennen lieferten. Auf Höhe Krumpendorf wurde schließlich eine Polizeistreife auf die Raser aufmerksam und nahm die Verfolgung der Autos auf. Anschließend bretterten die GTI-Fans nebeneinander mit 160 km/h durch einen Baustellenbereich, in dem lediglich ein Tempo von 60 km/h erlaubt war. Die Beamten konnten die Raser schließlich stoppen, hoben eine Sicherheitsleistung ein und nahmen ihnen an Ort und Stelle ihre Kennzeichentafeln ab.

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Nächster Ansturm erwartet

Es ist anzunehmen, dass auch am kommenden Wochenende (24. bis 26. Mai) etliches los sein wird rund um den Wörthersee. Viele GTI-Fans reisen meist schon einige Tage vor dem offiziellen Treffen an. Die Polizei ist gerüstet und die Bodenschwellen halten. Zudem gibt es erstmals eine Videoüberwachung. Bis zum offiziellen Start möchte auch der wohl  größte GTI-Treffen-Fan  am Wörthersee ankommen. Dieser reist mit seinem getunten Passat, wie berichtet, aus China an – Fahrtstrecke: 10.000 Kilometer!

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