Heimische Auto-Zulieferer schöpfen Hoffnung

Produktion prescht vor

Heimische Auto-Zulieferer schöpfen Hoffnung

Laut atueller Einschätzung ist die schlimmste Zeit endlich überstanden.

Bei den heimischen Auto-Zulieferern springt seit Jahresbeginn die Produktion - nach einem durchwachsenen Jahr 2013 - wieder leicht an. Die Erwartung für die kommenden Monate liege bei "verhalten optimistisch", erklärte die Branche mit 19 Mrd. Euro Produktionswert und 70.000 Beschäftigten Ende der Woche.

Optimismus
"Wir haben die schlimmsten Zeiten wohl hinter uns", erklärte Dietmar Schäfer, Vorsitzender der ARGE Automotive Zulieferindustrie, in einer Aussendung. Von einem deutlichen Anziehen der Konjunktur sei man allerdings "noch immer weit entfernt", man bewege sich lediglich ungefähr beim langjährigen Mittelwert.

Flexibilität ist absolutes Muss
Die starke Abhängigkeit von den europäischen Herstellern mit Just-in-time-Lieferketten und zunehmenden Auslagerungen erforderte flexible Produktionsbedingungen, um die Produktion kurzfristig an die Kunden- und Markterfordernisse anzupassen. Daher wolle man mit dem Sozialpartner - der Gewerkschaft - über "innovative Arbeits(zeit)modelle und Vorschläge für eine flexible und leistungsorientierte Gestaltung der Lohnpolitik nachdenken".

Bis zu 164.000 Arbeitsplätze
Insgesamt hängen an der Autozuliefer-Industrie in Österreich - direkt und indirekt - bis zu 164.000 Arbeitsplätze, etwa 3,9 Prozent aller Beschäftigungsverhältnisse. Der gesamtwirtschaftliche Produktionswert wird von der ARGE mit rund 32 Mrd. Euro beziffert, rund 6 Prozent Anteil an der Volkswirtschaft