Hiobsbotschaft für Tesla

E-Autobauer geschockt

Hiobsbotschaft für Tesla

US-Elektroautobauer gab zu der Schocknachricht noch keine Stellungnahme ab.

Kaum ist die Produktion des Model 3 ( Reichweitentest hier nachlesbar ) ordentlich in Fahrt gekommen, sieht sich  Tesla  mit einem großen Rückschlag konfrontiert. Der Fertigungschef des US-Elektroautobauers, der deutsche Autoexperte Peter Hochholdinger, arbeitet nach einem Bericht des Branchenblogs "Electrek" nicht mehr bei dem kalifornischen Konzern. Der Autoproduktionsspezialist kam Mitte 2016 von  Audi  zu Tesla, um die Produktion neu zu organisieren. Er brachte die teils zerstreut umher irrende Belegschaft auf Vordermann und machte so die Produktion von hohen Stückzahlen erst möglich.

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Schock sitzt tief

Tesla dürfte von dem Abgang ziemlich geschockt sein. Von dem E-Autopionier war am Mittwoch nämlich zunächst niemand zu erreichen. Gegenüber "Electrek" wollten weder das Unternehmen noch Hochholdinger selbst Stellung nehmen. Da sich mittlerweile auch die Premium-Konkurrenz in Stellung bringt und mit neuen Elektroautos auf den Markt drängt (Mercedes  EQC , Audi  e-tron , Jaguar  I-Pace , BMW  iX3  etc.), trifft der überraschende Abgang des Autoprofis Tesla gleich noch viel härter.

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Schlüsselfigur beim Model 3

Hochholdinger galt als eine Schlüsselfigur, um Abläufe bei Tesla auf neue Beine zu stellen. Seine Aufgabe war es vor allem, die Produktion des Model 3 auf Touren zu bringen. Zuvor war der gelernte Werkzeugprüfer und diplomierte Werkstoffwissenschaftler 22 Jahre lang bei Audi in Ingolstadt tätig, zuletzt war er dort für die Produktion der Modelle  A4A5  und  Q5  zuständig.

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Neues Rekordziel nicht mehr erreichbar

Tesla konnte in den vergangenen Monaten zwar die Produktion seiner Fahrzeuge in die Höhe fahren. Das Unternehmen dürfte allerdings die von Firmenchef Elon Musk in  Aussicht gestellten Rekordauslieferungen  im zweiten Quartal einem Medienbericht nach verfehlen. Bisher habe das Unternehmen in Nordamerika lediglich rund 49.000 Wagen an die Kundschaft gebracht, berichtete "Electrek" unter Berufung auf einen Insider.

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