Krypto-Chip soll Autos sicher machen

Schutz gegen Hacker

Krypto-Chip soll Autos sicher machen

Ständig fortschreitende Vernetzung braucht auch neue Sicherheits-Technologien.

IBM und der Chipkarten-Spezialist Giesecke & Devrient wollen vernetzte Autos besser gegen Hacker-Angriffe schützen. Die Unternehmen stellten auf der IAA in Frankfurt (Publikumstage von 19. bis 27. September) am Mittwoch einen Chip vor, der mit Verschlüsselung den Datenfluss innerhalb des Fahrzeugs und auch mit Cloud-Diensten absichern soll. Dabei werden die Krypto-Schlüssel für die Kommunikation in einem geschützten Bereich gespeichert.

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Mehrere Autos gehackt
In den vergangenen Wochen hatten mehrere erfolgreiche Hacker-Angriffe auf vernetzte Autos Aufsehen erregt. Unter anderem war es IT-Experten gelungen, in den USA über eine Schwachstelle im Unterhaltungssystem per Funk die Kontrolle über das Gaspedal eines fahrenden Jeep zu übernehmen. Der Hersteller FiatChrysler aktualisierte daraufhin die Software in rund 1,4 Millionen Fahrzeugen. Verschlüsselung gilt als wichtiges Mittel zum Schutz vernetzter Autos.

Giesecke & Devrient stellt unter anderem Chips für SIM-Karten der Mobilfunk-Anbieter sowie Bankkarten her. IBM kooperiert als Anbieter von Datendiensten mit der Autobranche.

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