Magna: Aston Martin kündigt Rapide-Deal

Auftragsverlust

Magna: Aston Martin kündigt Rapide-Deal

Britische Nobelmarke will den viertürigen Sportwagen ab Mitte 2012 in England bauen.

Der britische Luxusautoproduzent Aston Martin kündigt den Vertrag mit dem austro-kanadischen Autozulieferer Magna zur Produktion des Sportwagens Rapide in Graz auf.

Wechsel nach England
Die Nobelmarke will ab Mitte 2012 das Luxus-Sportcoupe, das für viele der schönste Viertürer der Welt ist, und rund 150.000 Pfund (168.077 Euro) kostet, in seiner Fabrik im englischen Gaydon herstellen, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg am Dienstag.

Bereits bestätigt
Aston Martin bestätigt die Kündigung auf seiner Homepage. Magna sei Ende Mai darüber informiert worden, so der Aston Martin-Sprecher Matt Clarke gegenüber Bloomberg. Gund für die Kündigung ist, dass Gaydon ab Mitte 2012 effektiver fertigen könne. Angepeilt werde eine Jahresproduktion von rund 1.500 Stück. Beim Start der Fertigung in Graz im Herbst 2009 war man noch von rund 2.000 Stück in der Vollproduktion ausgegangen. Damals hatten bei Magna rund 240 Mitarbeiter das Modell von Hand gefertigt, zuletzt sollen es rund 150 gewesen sein

BMW und Mini
Seit Ende 2010 wird auch der BMW X3 nicht mehr bei Magna gefertigt. Dieser läuft nun in den USA vom Band. Dafür wird der Klein-SUV Countryman von der britischen BMW-Tochter Mini bei Magna gebaut. Auch der dreitürige SUV, der als Studie " Paceman " Anfang 2011 präsentiert wurde, soll in rund einem Jahr in Serienproduktion gehen.

Diashow: Mini Paceman in Detroit

Die Fenserflächen erinnern eher an Schießscharten. Eine Einparkhilfe ist beim Paceman Pflicht.

Das flache Dach und die fehlenden hinteren Türen verleihem dem "Countryman"-Ableger Coupé-Charakter.

Die ungewöhnliche Form der Rückleuchten ist den Designer hervrorragend gelungen.

Als Antrieb vertraut der Allradler auf den bekannten 211 PS-Motor aus den John Cooper Works-Modellen.