Magna-Steyr startet "neue" G-Produktion

Klassiker aus Graz

Magna-Steyr startet "neue" G-Produktion

Ur-Offroader erfreut sich auch nach über 30 Jahren großer Beliebtheit.

Der Klassiker unter den bei Magna-Steyr in Graz gefertigten Autos, die G-Klasse , wird nach der 2012 erfolgten Modellpflege nun in einer runderneuerten Produktion hergestellt. Wie es anlässlich der Vollinbetriebnahme der um über 20 Mio. Euro modernisierten Halle am Freitag hieß, sei die Produktion gerade auf 60 Einheiten pro Tag in zwei Schichten hochgefahren worden. Mit rund 12.000 Einheiten baue man 2013 ein Drittel mehr und damit so viel wie noch nie.

Diashow: Fotos von der Mercedes G-Klasse (2012)

Außen ist das "neue" Modell nur an den LED-Tagfahrleuchten unter den Scheinwerfern und an den Seitenblinkern, die nun ins Spiegelgehäuse wanderten zu erkennen.

Fans und aktuelle Besitzer wird´s freuen, dass sich äußerlich kaum etwas verändert hat.

Alle Motoren wurden überarbeitet und gehen nun trotz gesteigerter Leistung effizienter zu Werke. Zum Motorenprogramm gehören der G 350 BlueTEC sowie der G 500 und die beiden AMG-Versionen.

Bei den AMG-Modellen kommen noch neue Schürzen, ein überarbeiteter Grill und neue Felgen hinzu.

Die AMG-Versionen warten zusätzlich mit riesigen Bremsen auf. Kein Wunder, angesichts einer Leistung von 544 bzw. 612 PS.

Komplett neu gestaltet sind das Armaturenbrett sowie die Mittelkonsole mit neu designten Bedienelementen.

Im Instrumentenfeld zwischen den zwei Rundinstrumenten findet der G-Klasse Fahrer nun ein Farb-Display.

Den weiteren großen Farbbildschirm in der Mittelkonsole kennen wir bereits aus der aktuellen B-Klasse. In der G-Klasse gehört er zum „COMAND Online“ System mit DVD-Wechsler und Zentral-Controller, das in allen Modellen serienmäßig mit an Bord ist.

Nach wie vor heiß begehrt
Wie Kurt Bachmaier, verantwortlich für den G, bei einer Führung sagte, erfreue sich der G steigender Beliebtheit, gerade in den wachsenden Märkten wie im Nahen Osten oder in China. Mit der Modernisierung und Erweiterung der Produktion folge man der offensiven Strategie von Partner Mercedes und stelle sich auf weiter steigende Stückzahlen ein. Bei Vollauslastung komme man nun auf bis zu 16.000 Einheiten pro Jahr.

Nach dem im August erfolgten Umbau verfüge man auf 63.000 Quadratmeter über separierte Bereiche für Rohbau und Montage, eine Montagelinie wurde zusätzlich eingerichtet. Motor und Getriebe kommen von Mercedes, alles andere wird von 1.500 Mitarbeitern in Graz handgefertigt. So gibt es für die G-Palette 16.000 Bauteile, das Achtfache von durchschnittlichen automatisch produzierten Fahrzeugen. Allein aus der eigenen Sitzefertigung werden 1.000 verschiedene Kombinationen bereitgestellt. Entsprechend hochpreisig ist der G mit - je nach Ausstattung - 120.000 bis 365.000 Euro pro Stück.

Trotz der gestiegenen Produktionszahlen gleich bleibt das Verhältnis mit 3:1 zwischen ziviler und militärischer Version. Militäraufträge habe man aktuell aus Australien, Schweden, Algerien und aus der Schweiz, wo die schon bestehende G-Flotte erneuert wird.

40 Jahre Laufzeit
Seit 1979 wurden in Graz 230.000 Einheiten des Geländewagen-Klassikers gebaut. Erst im Vorjahr war der Produktionsvertrag zwischen Mercedes-Benz und Magna-Steyr um sieben Jahre bis 2019 verlängert worden.

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Fotos vom GLA

Diashow: Fotos vom Mercedes GLA

Von vorne ist auf den ersten Blick zu erkennen, dass der GLA auf der A-Klasse basiert. Die Scheinwerfer, der Grill und die großen Lufteinlässe erinnern stark an die sportliche Basis.

In der Silhouette fällt das Mehr an Höhe sofort auf. Zwei markante Lichtkanten lockern die große Blechfläche gekonnt auf.

Hinten gibt es zweigeteilte Rückleuchten, einen auffälligen Dachkantenspoiler und je nach Modell einen Diffusoreinsatz in der Heckschürze.

Der GLA ist 4.417 Millimeter lang, 1.804 Millimeter breit und 1.494 Millimeter hoch. Dank der kurzen Überhänge stimmen auch die Proportionen.

Serienmäßig bilden Dachzierstäbe den oberen Abschluss, als Sonderausstattung ist eine Aluminium-Dachreling erhältlich. Auf Wunsch rollt der GLA auf bis zu 19 Zoll großen Rädern.

Die schrägstehende C-Säule sieht zwar sportlich aus, dürfte das Kofferraumvolumen aber etwas einschränken.

Das Cockpit wird fast 1:1 aus der A-Klasse übernommen. Deshalb sind auch beim GLA der freistehende Monitor und...

...die fünf runden Lüftungsdüsen echte Blickfänger. Beim SUV kommen jedoch Ringe um diese Runddüsen hinzu, deren Optik sich auf Wunsch an Unterfahrschutz und Längsträgerverkleidung anlehnt.

Der Armaturenträger wird mit metallisch schimmernden Einlagen und Holz aufgehübscht. Serie ist ein Drei-Speichen-Multifunktionslenkrad (mit zwölf Tasten) und schicker Chromspange.

Die höhere und längere Karosserie soll für ein gutes Raumgefühl sorgen.

Die Scheinwerfer sehen bei allen neuen Mercedes-Modellen ziemlich ähnlich aus.

Die weiße Linie des Blinkers wird durch die Chromspange optisch verlängert.

Studie eines brachialen G-Nachfolgers

Diashow: Fotos vom Mercedes Ener-G-Force

Äußerlich ist die Studie ein absoluter Hammer. Wenn die neue G-Klasse nur ansatzweise so martialisch aussehen sollte, dürften die Kunden Schlange stehen.

So wirkt das Auto trotz seiner üppigen Dimensionen und den vielen Kanten wie aus einem Guss.

Vorne gibt es einen mächtigen Grill, in dem ein großer Mercedes-Stern um Aufmerksamkeit kämpft. Schmale LED-Scheinwerfer sorgen für einen grimmigen Blick.

Seitlich fallen die hohe Gürtellinie, die extrem schmalen - wie bei der G-Klasse - dreigeteilten Fensterflächen und die mächtigen 20 Zöller auf.

Das Heck fällt extrem kantig aus. Lediglich der weit ausgestellte Radkasten verfügt über eine markante Rundung. Die flachen Leuchten sind ein echter Blickfänger.

Das aufgesetzte Dach (inklusive Dachträger) erinnert ebenfalls an die aktuelle G-Klasse. Vier große Zusatzschweinwerfer sorgen in der Dunkelheit für perfekte Sichtverhältnisse.

Laut Mercedes hat die Studie eine Reichweite von rund 800 Kilometern. Vier Radnabenmotoren sorgen für Vortriebskraft. Im hinteren Teil des Dachs befinden sich....

...Tanks mit recyceltem Wasser. Dieses fließt in den sogenannten "Hydro-Tech Converter", der das Wasser in Wasserstoff umwandelt. Dieser treibt wiederum die Brennstoffzellen an, die den Wasserstoff in Strom umwandeln.