Mercedes und Stellantis setzen auf Feststoffakkus

Super-Batterien für E-Autos

Mercedes und Stellantis setzen auf Feststoffakkus

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Die neuen Super-Batterien sollen schon bald in den Elektroautos der Hersteller zum Einsatz kommen.

Nun könnte es tatsächlich nicht mehr allzu lange dauern, bis die ersten Elektroautos mit den heiß ersehnten Feststoffbatterien auf den Markt kommen. VW hat sich für diese Akku-Technologie zuletzt  Spezialisten von Apple und BMW geholt , Toyota will schon  bald mit der Serienproduktion beginnen  und auch bei der  Allianz von BMW und Ford  schreitet die Entwicklung voran. Und nun haben zwei weitere große Autokonzerne extrem viel Geld in eine auf diese Technologie spezialisierte Firma gesteckt.

Feststoffakku-Profi

Konkret wollen  Mercedes  und  Stellantis  (Fusion von PSA und Fiat/Chrysler) mit dem US-Unternehmen Factorial Energy gemeinsam Feststoffbatterie-Technik für ihre künftige Elektroautos entwickeln. Der deutsche Autobauer werde sich am Kapital von Factorial mit einem "hohen zweistelligen Millionenbetrag in US-Dollar" beteiligen, teilte Mercedes in Stuttgart mit. Auch Stellantis kündigte eine "strategische Investition" in das US-Unternehmen an, ohne die genaue Summe zu nennen. 

Vorteile

Bei Feststoffbatterien wird die Ladung im Gegensatz zur derzeit vorherrschenden Lithium-Ionen-Technologie nicht mehr durch ein flüssiges Trägermaterial transportiert. Die Zellen können so leichter werden, was die Reichweite der Fahrzeuge erhöht. Zudem sind höhere Energiedichten und rascheres Aufladen möglich. Darüber hinaus sinkt die Brandgefahr und die Reichweiten brechen bei kühlen oder heißen Temperaturen deutlich weniger stark ein.

Investment soll Entwicklung vorantreiben

"Unsere Investition in Factorial und andere hoch angesehene Partner verstärkt die Geschwindigkeit und Beweglichkeit, die wir benötigen, um unser Portfolio an Elektrofahrzeugen mit der neuesten Technologie auszustatten", sagte Stellantis-Konzernchef Carlos Tavares. "Initiativen wie diese werden eine schnellere Markteinführung und einen kostengünstigeren Übergang zur Feststoffbatterie-Technik ermöglichen." 

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