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Neue Einstiegsmodelle ab 15.000 Euro

Umdenken im Daimler-Konzern. Ab dem Modelljahr 2012 werden preisgünstigere Modelle ins Portfolio aufgenommen.

Auch der schwäbische Autobauer Mercedes muss sich den Kundenwünschen anpassen und sein Modellprogramm nach unten weiter ausbauen. Denn an der Basis fehlen leistbare und sparsame Produkte, ein Umstand der in den nächsten Jahren beseitigt werden soll. Laut dem Mercedes-Produktionsvorstand Rainer Schmückle wird sich Daimler auch im Segment zwischen 15.000 und 25.000 Euro stärker engagieren müssen. Die Gelegenheit zur Auffächerung der Produktpalette nach unten ergibt sich, wenn die bisherige A- und B-Klasse 2012 durch eine neue Baureihe abgelöst wird. 

Rückkehr des Smart ForFour?
Vier Varianten von diesen Kleinwagen sind bei Mercedes in Arbeit. Und Schmückle zieht noch einen Trumpf aus dem Ärmel: "Zum Glück haben wir uns ja Smart erhalten. Der Viersitzer war doch grundsätzlich keine schlechte Idee." Es habe möglicherweise nur an der Umsetzung gehakt.
 Der Smart ForFour wurde zusammen mit dem Mitsubishi Colt entwickelt und im selben Werk gebaut. Aufgrund des mäßigen Erfolgs und der damaligen schwierigen Lage für Smart, wurde die Produktion des "großen" Smart jedoch nach wenigen Jahren wieder eingestellt.

Größere Modelle vor allem für aufsteigende Länder

Für Luxusmodelle wie die S-Klasse sieht Schmückle zwar nach wie vor einen Markt, vor allem in den Schwellenländern: "Ihren wachsenden Wohlstand setzen die Kunden auch dort in Status um." Für die deutschen Standorte des Premiumherstellers gibt Schmückle daher Entwarnung: "Die Kapazitäten, die wir für die S- und E-Klasse geschaffen haben, können auch langfristig ausgelastet werden, da bin ich mir sicher."