MotoGP schnell wie nie dank Bridgestone

"Schwarzes Gold"

MotoGP schnell wie nie dank Bridgestone

Die besten Zweirad-Piloten vertrauen auf Reifen des japanischen Profis.

Der Spanier Marc Marquez eilt unaufhaltsam seinem zweiten MotoGP-Weltmeistertitel entgegen. Beim Grand Prix von Indianapolis raste der 21-jährige Honda-Pilot am Sonntag im zehnten Saisonrennen zum zehnten Sieg . Platz zwei holte sein Landsmann Jorge Lorenzo, der das interne Yamaha-Duell gegen Valentino Rossi für sich entschied.

Damit die MotoGP-Piloten die Rundkurse überhaupt so schnell (wie derzeit) umrunden können, ist ein Element besonders entscheidend – der Reifen. Denn das „schwarze Gold“ ist die einzige Verbindung zwischen Straße und Motorrad. Kein Wunder, dass sich die Piloten dabei auf keine Spielereien einlassen und nur echten Profis vertrauen. Mit Bridgestone haben sie da den perfekten Partner gefunden. Nicht weniger als 23 Fahrer in 13 Teams wetteifern in der MotoGP-Saison 2014, die 18 Rennen in 13 Ländern vorsieht. Das stellt den japanischen Reifen-Spezialisten natürlich vor eine große Herausforderung, die er jedoch problemlos meistert. Ohne jahrelanger Erfahrung und stetiger technischer Weiterentwicklung wäre dies nicht machbar.

Bei Entwicklung auch an Fans gedacht
Zur Vorbereitung der Saison hat sich Bridgestone laut eigenen Angaben hauptsächlich darauf konzentriert, die Reifen zusammen mit den Teams und den Fahrern nach der Spezifikation für 2014 zu entwickeln und zu testen. Dabei hat Bridgestone die wachsende Fangemeinde der MotoG allerdings nicht vergessen. Für sie hat die Firma ab dem ersten Rennen in Katar ein neues Farbmarkierungssystem eingeführt, um die Zuschauer mehr in das Rennen einzubeziehen.

© Bridgestone

Für die Saison 2014 werden alle vier Slick-Reifen farbig markiert: grün für die extraweiche Mischung, weiß für die weiche Mischung, schwarz (ohne Streifen) für die mittlere Mischung und rot für die harte Gummimischung. Die Fans können so zu jeder Zeit erkennen, welche Gummimischung die einzelnen Fahrer vorn und hinten am Motorrad verwenden. Dank dieser Änderung ist es auch einfacher, zwischen den Bridgestone-Einheitsreifen und den „Open-Class“-Motorrädern zu unterscheiden, da diesen beiden Motorradklassen an einem Rennwochenende unterschiedliche Slick-Mischungen für die Hinterräder zur Verfügung stehen.

Hiroshi Yamada, Manager, Bridgestone Motorsport Department, fasst zusammen: „Mit dem großen Einfluss der MotoGP-Rennen im Fernsehen und immer mehr Fans, die sich die Rennen ansehen, lässt sich anhand dieses neuen Reifenmarkierungssystems einfacher feststellen, welche Reifen die Fahrer gewählt haben. Ich glaube, dass diese Änderung, die den Sport für die Millionen von Zuschauern weltweit attraktiver macht, von den Fans begrüßt wird.

Regenreifen
Da nur zwei Regenreifenoptionen für die einzelnen MotoGP-Runden angeboten werden, wird bei den Regenreifen das vorhandene Markierungssystem beibehalten: der einfarbige schwarze Reifen zeigt die härtere Gummimischung an, der weiße Streifen weist auf die weichere Option hin.