Neuer Trend „Hypo-Hupen“ kann teuer werden

Bis zu 726 Euro Strafe

Neuer Trend „Hypo-Hupen“ kann teuer werden

Autofahrer machen ihren Unmut über die Pleite-Bank durch hupen publik.

In Klagenfurt machen derzeit viele Autofahrer ihrem Ärger Luft, indem sie an der Hypo Alpe Adria (HAA)-Bankzentrale vorbeifahren und hupen. Der Grund für diese Unmutsäußerung liegt darin, dass im Internet eine Facebook-Gruppe die Bürger auffordert, aus Protest gegen die Vorgänge in der HAA-Bank zu hupen. Mag. Thomas Jank, Landesgeschäftstellenleiter des ARBÖ Kärnten machte einen Lokalaugenschein: "Wir haben beobachtet, dass immer wieder Autofahrer hupend an der Bank vorbei fahren. Hupen ist aber nur dann erlaubt, wenn es die Verkehrssicherheit erfordert. Eine heikle Situation, werden dadurch auch Kinder, Fußgänger und  Radfahrer erschreckt und verunsichert, obwohl keine Gefahrensituation vorliegt."

Bis zu 726 Euro
Der Autofahrerclub appelliert daher an die Autofahrer das Hupverbot zu beachten, denn die Exekutive könnte dieses Fehlverhalten massiv bestrafen. "Gemäß § 99 Abs 3 lit i StVO drohen Geldstrafen bis zu 726 Euro wenn man vermeidbaren Lärm erregt oder gegen Lärmschutzbestimmungen verstößt. Im konkreten Fall liegt ja keine Gefahr für Personen beziehungsweise für die schwächeren Verkehrsteilnehmer vor, die durch das Hupen abgewendet werden könnte. Daher Finger weg von der Autohupe, wenn es um ein Protestzeichen geht, es könnte wirklich teuer werden, wenn man erwischt wird", erklärt  ARBÖ-Rechtsexpertin Mag. Christine Krandl abschließend.