Scheibenreiniger aus der Zapfsäule tanken

Geniale Idee aus Österreich

Scheibenreiniger aus der Zapfsäule tanken

Heimische Idee erleichtert Autofahrern den Alltag und leistet Beitrag zur Plastikvermeidung.

In Österreich ist ein Pilotprojekt angelaufen, das vielversprechend klingt. Zum einen bringt es den  Autofahrern  Vorteile, zum anderen leistet es einen Beitrag zum Umweltschutz.

Scheibenreiniger

Die zukunftsweisende Idee stammt vom heimischen Energieunternehmen Genol. Sie ermöglicht es Autofahrern, den Scheibenreiniger direkt bei der Tankstelle nachzufüllen. Dazu testet Gernol derzeit laut eigenen Angaben als erstes österreichisches Unternehmen in einem Pilotprojekt an den Standorten Bruck an der Leitha und Wilfersdorf eigens entwickelte Dispenser, aus denen analog zur Zapfsäule die Flüssigkeit direkt in den Behälter im Motorraum des Autos gefüllt werden kann.

© Imre Antal
Scheibenreiniger aus der Zapfsäule tanken
× Scheibenreiniger aus der Zapfsäule tanken
v.l.n.r.: Alfred Hiller (Geschäftsführer Lagerhaus-Genossenschaft Weinviertel Ost), Emanuel Guelfenburg (Geschäftsführer Genol) und Kurt Hackl (Landtagsabgeordneter NÖ) bei der Präsentation des Dispensers.

Vorteile

Das Nachfüllen sei im Rahmen des Tankvorgangs oder separat möglich, so das Unternehmen in einer Aussendung am Freitag. Durch diese Idee werde Plastik vermieden und die Umwelt geschützt, zudem würden die Dispenser ein genaues Dosieren und eine präzise Befüllung ohne Verschütten ermöglichen. Das Konzept solle nach einer erfolgreichen Testphase auf weitere heimische Tankstellen ausgedehnt werden.

Gewohnte Bezahlmöglichkeiten

Um das Angebot nützen zu können, können sich die Autofahrer entweder am Bezahl-Terminal autorisieren oder sie füllen die Flüssigkeit nach und bezahlen anschließend wie gewohnt im Shop.