Seat ruft in Österreich 13.213 Ibiza zurück

Modelljahre 2009 bis 2011

Seat ruft in Österreich 13.213 Ibiza zurück

Grund für den Rückruf sind defekte Motorhaubenverriegelungen.

In den letzten Tagen sorgte Seat mit der Vorstellung des neuen Leon III und des neuen Toledo für positive Schlagzeilen. Doch nun gibt es vom spanischen Autohersteller keine guten Nachrichten: Die VW-Tochter ordert in Österreich seit Ende Juni insgesamt 13.213 Fahrzeuge des Modells Ibiza (Typ 6J, Bild oben) zurück. Betroffen sind die Modelljahre 2009 bis 2011 - die aktuellen Facelift-Modelle (seit April 2012, Diashow unten) müssen also nicht in die Werkstatt. Das gab der ÖAMTC, der sich auf ein von Seat-Importeur Porsche Austria erhaltenes Schreiben bezog, am Dienstag bekannt. Porsche Austria bestätigte die Aktion bereits. Grund für den Rückruf sind "in Ausnahmefällen" defekte Motorhaubenverriegelungen, die laut Hersteller teils fehlerhaft sind.

Hebel rastet nicht vollständig ein
Laut Porsche Austria kann es sein, dass der Öffnungshebel nach dem Schließen der Motorhaube nicht wie vorgesehen wieder vollständig einrastet. "Mit Druck würde er aber einrasten", beruhigte eine Porsche-Sprecherin. Laut ÖAMTC kann ein unvorhergesehenes Öffnen der Motorhaube während der Fahrt seitens des Herstellers nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Unfälle seien aber noch keine bekannt, so ein ÖAMTC-Sprecher - "nur Kundenbeanstandungen".

Fotos vom Test des "neuen" Ibiza (Facelift):

Diashow: Fotos vom Test des Seat Ibiza Facelift (2012)

Fotos vom Test des Seat Ibiza Facelift (2012)

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