Serienproduktion des BMW i3 startet

E-Auto läuft vom Band

Serienproduktion des BMW i3 startet

Im November kommt das innovative Fahrzeug in den Handel.

BMW hat mit dem Start der Serienproduktion seines Elektrowagens i3 eine neue Ära eingeläutet. Der i3 , der seit Mittwoch (18. September) im Leipziger Werk vom Band läuft, ist der erste in Großserie gefertigte BMW mit Elektroantrieb. Produktionsvorstand Harald Krüger gab sich optimistisch, dass die derzeit noch flaue Nachfrage nach Elektroautos in Deutschland anziehen wird: "Ich sage auch: Das ist ein Marathon, das ist kein Sprint." Wie viele i3 in Leipzig montiert werden sollen, wollte Krüger nicht sagen. Das werde von der Nachfrage abhängig gemacht.

Diashow: Fotos von der Serienversion des BMW i3

Fotos von der Serienversion des BMW i3

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    Im November geht´s los
    Der i3 wird ab dem 16. November bei den Händlern stehen. Der Kleinwagen mit neuartiger Carbon-Karosserie kostet hierzulande, wie berichtet, mindestens 35.700 Euro. Die Version mit Range-Extender (kleiner Benziner, der die Batterien während der Fahrt lädt) schlägt mit 40.400 Euro zu Buche. Bisher sei zumindest die Nachfrage nach Probefahrten mit dem Elektro-Flitzer "sehr groß", sagte Krüger. Im kommenden Jahr folgt dann noch der Plug-in-Hybrid-Sportwagen i8 (siehe Diashow unten).

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    Die E-Strategie von BMW gilt in der Autobranche als riskant - vor allem, weil sich die Käufer bisher noch nicht übermäßig für reine Elektrofahrzeuge begeistern können. Im August wurden in Deutschland rund 214.000 Neuwagen zugelassen, darunter aber nur 435 Stromer. Zudem kriselt der europäische Automarkt seit Jahren.

    Kritik an Energiebilanz
    Außerdem gibt es Kritik an der Energiebilanz der Produktion der neuen Elektro-BMW. Insbesondere die Carbon-Herstellung gilt als energieintensiv. Krüger hält dem entgegen, dass hierfür in den USA Wasserkraft genutzt würde. Und man spare an anderer Stelle Ressourcen: "Wir reduzieren die Taktzeiten. Das Auto hat die Hälfte der Durchlaufzeit eines normalen BMW." Für die Karosserie würden zwei Drittel weniger Teile benötigt als in herkömmlichen Autos. Nicht zuletzt sei auch die Lackierung weit weniger aufwendig.

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    Hohe Investition
    Für den Bau der Elektromobile wurde das Leipziger Werk für rund 400 Mio. Euro erweitert, 800 neue Arbeitsplätze entstanden nach Unternehmensangaben. Bis zum Jahresende sollen bei BMW in Leipzig insgesamt mehr als 3.700 Menschen arbeiten, sagte Werkschef Manfred Erlacher. Neben dem i3 werden dort noch verschiedene Modelle der 1er-Reihe gebaut.

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    Fotos: Das ist die Serienversion des i8

    Diashow: Fotos vom fertigen BMW i8

    Fotos vom fertigen BMW i8

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