So konnte sich älteres Ehepaar ein Model 3 leisten

Dank genialer Idee zum Tesla

So konnte sich älteres Ehepaar ein Model 3 leisten

Mit diesem Trick ging der Traum vom neuen Elektroauto in Erfüllung.

Seit Elon Musk im Jahr 2016 das  Model 3  vorgestellt hat, träumte ein älteres Ehepaar aus Irland von der  Tesla  Elektrolimousine. Doch leider fehlte Susan und Séamus Murray das nötige Kleingeld. Da sich das Ehepaar auch nicht auf einen Lottogewinn verlassen wollte, strickte es einen genialen Plan.

Teures Laster an Nagel gehängt

Die Murrays waren seit ihrer Jugendzeit starke Raucher. Da sie sich aber unbedingt ein Model 3 kaufen wollten, ohne einen Kredit aufnehmen zu müssen, hängten sie ihr teures Laster von einen Tag auf den anderen an den Nagel. Und dieser radikale Rauchstopp machte sich bezahlt. Innerhalb von dreieinhalb Jahren haben sie allein durch den Verzicht auf die kostspieligen Glimmstängel über 40.000 Euro gespart.

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Erste Urlaubsfahrt bereits geplant

Mit diesem Geld haben sie sich nun den Traum erfüllt und ein Model 3 gekauft. Wie Susan und Séamus Murray dem Irish Independent erzählten, haben sie auch schon eine äußerst lange Reise geplant. Im Sommer wollen sie mit ihrem Model 3 an die spanische Costa del Sol fahren. Insgesamt legen sie bei dem Trip 8.000 Kilometer zurück. Dank des gut ausgebauten Super-Charger-Netzes sei das jedoch kein Problem.

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Diashow: Tesla Model 3 AWD Long Range im Test

Das 4,70 Meter lange Model 3 wirkt zwar nicht wie aus einer anderen Welt, hebt sich von normalen Fahrzeugen aber doch deutlich ab.

Schweinwerfer wie Klupschaugen und der fehlende Grill lassen den Stromer freundlich blicken.

Die spezielle Form ist der hervorragenden Aerodynamik geschuldet.

Die Heckansicht wirkt durchaus stämmig und passt somit zu den Fahrleistungen.

Wer einmal in einem Model 3 gesessen ist, weiß, wie ein auf das Wesentliche reduzierte Cockpit tatsächlich aussieht.

Ein solches Interieurkonzept ist zwar vergleichsweise günstig zu produzieren, wirkt aber dennoch hochwertig und futuristisch.

Eigentlich gibt es nur ein Lenkrad mit zwei frei belegbaren Bedientasten, zwei Lenkstockhebel und einen 15 Zoll großen Touchscreen.

Der Warnblinkschalter und der SOS-Knopf sind im Dach (vor dem Innenspiegel) verbaut.

Das Platzangebot reicht auch im Fond für Erwachsene völlig aus. Gut an kühlen Tagen: Die Rücksitzbank ist beheizbar.

Normalerweise kritisieren wir immer, wenn Hersteller zu viele Funktionen im Touchscreen unterbringen. Bei Tesla ist das jedoch nicht der Fall.

Obwohl so gut wie alles über das große Display gesteuert wird, klappt das genau so einfach wie am iPhone oder iPad.

Der 15 Zoll große Monitor bietet eine hervorragende Grafik, reagiert extrem flott auf Befehlseingaben (zoomen, tippen, wischen, etc.) und ist sowohl von Fahrer- wie Beifahrersitz aus gut erreichbar.

Besonders beeindruckend ist die Echtzeit-Navigation via Google Maps.

Die Steuerung der Klimaanlage ist besonders innovativ. Hier kann man den Luftstrom per Wichgeste genau dorthin steuern, wo man ihn haben möchte. Tesla-Fahrer...

...haben dank ständiger Online-Anbindung auch Zugriff auf den Musik-Streamingdienst Spotify. Somit stehen rund um die Uhr über 50 Millionen Songs zur Wahl. Die...

...Rückfahrkamera liefert ebenfalls ein tolles Bild und blendet zusätzliche Hilfslinien ein.

Im "Tesla"-Menü finden sich zahlreiche Spielereien. Wer Mitfahrern einen Streich spielen will, kann den "Furzkissen"-Modus aktivieren. Mit diesem...

...lässt sich einstellen, dass es sich so anhört, als hätte ein Mitfahrer - egal auf welchem Platz er sitzt - einen fahren lassen.

Der an sich gut nutzbare, 365 Liter große Kofferraum ist nur durch eine vergleichsweise kleine Luke erreichbar. Die Ladekabel...

...sind im darunter liegendem Fach verstaut. Dank der...

...Elektroplattform gibt es auch unter der vorderen Haube einen 60 Liter großen Kofferraum.

Der Ladeanschluss befindet sich vor dem Rücklicht an der linken Seite.

Vor der Rückfahrt nach Wien haben wir das Model 3 an einer Starkstromleitung (400 V) von einer Restreichweite von ca. 70 km auf eine Reichweite von 500 km aufgeladen. Das dauerte etwas über sieben Stunden. An Teslas Superchargern geht es deutlich flotter.

Nach unserer mehrtägigen Testfahrt kamen wir auf einen Durchschnittsverbrauch von rund 18 Kilowattstunden, was für ein derart großes und schnelles Auto ein sehr guter Wert ist.

Mit dem Model S durch Norwegen

Die Murrays sind schon länger Tesla-Fans. Im Juni 2017 liehen sie sich ein Model S aus, um damit durch Norwegen zu fahren:

© Séamus Murray @SeamusMurray316
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