Toyota und Ford bilden Hybrid-Allianz

Gemeinsam stärker

Toyota und Ford bilden Hybrid-Allianz

Mit der Zusammenarbeit sollen Entwicklungskosten gesenkt werden.

Die Autobauer Toyota und Ford erwägen eine Partnerschaft bei Hybrid-Antrieben für Transporter sowie Geländewagen und wollen damit Entwicklungskosten senken. Dazu unterzeichneten die beide Konzerne am Montag eine Absichtserklärung, die im kommenden Jahr in eine formelle Übereinkunft münden könnte. Die gemeinsam entwickelten Hybrid-Antriebe wollen Toyota und Ford in heckgetriebene Fahrzeuge einbauen, die gegen Ende des Jahrzehnts auf den Markt kommen sollen. Toyota gilt in der Branche mit über drei Millionen verkauften Autos als Pionier der Hybrid-Technik bei Pkw - dabei wird ein Verbrennungsmotor mit einem Elektroantrieb kombiniert, was den Treibstoffverbrauch und somit auch den Ausstoß des klimaschädlichen Treibhausgases CO2 senkt.

Gemeinsame Technik-Plattform
"Durch die Zusammenarbeit (mit Toyota) können wir die globalen Herausforderungen durch die endlichen Vorräte an fossilen Treibstoffen angehen und die Umwelt schonen", sagte Ford-Chef Alan Mulally. Der US-Autobauer ist auf seinem Heimatmarkt in den USA vor allem mit seinem Pickup-Truck F150 erfolgreich, auch Toyota hat eine breite Palette von Transportern und Geländewagen im Angebot. Die geplanten Hybridantriebe für Heckantriebe sollen auf einer gemeinsamen Technik-Plattform mit gleichen Komponenten basieren, womit sich die Entwicklungskosten voraussichtlich deutlich drücken lassen. Die Integration der Hybrid-Systeme in die jeweiligen Fahrzeuge erfolge dann in Eigenregie, teilten die beiden Unternehmen mit.

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