"Unwürdig": Ferrari-Fahrer lehnte Porsche 911 als Ersatzwagen ab

Gemieteter Lambo kommt ihm nun teuer

"Unwürdig": Ferrari-Fahrer lehnte Porsche 911 als Ersatzwagen ab

Das Bestehen auf einen Lamborghini kommt dem Mann nun ziemlich teuer. 

Für die meisten Autoenthusiasten zählt ein Porsche 911 zu den absoluten Traumwagen. Auf einen deutschen  Ferrari -Besitzer trifft das nicht zu. Sein italienischer Sportwagen wurde bei einem Unfall so stark beschädigt, dass die Reparatur 11 Tage in Anspruch nahm. Die Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers hätte ihm für die Dauer der Instandsetzung die Kosten für einen Mietwagen vom Schlage eines Porsche  911  oder BMW  8er  ersetzt.

Porsche 911 sei "unwürdig“

Er mietete sich jedoch einen  Lamborghini , was Kosten in der Höhe von 5.600 Euro verursachte. Diese wollte die Versicherung nicht bezahlen, da sie den  Porsche  oder  BMW  für zumutbar hielt. Hier hätten die Mietkosten lediglich 1.600 Euro betragen. Der Ferrari-Besitzer klagte dagegen und argumentierte, dass der 911 und der 8er unter seiner Würde seien.

Gericht sieht Versicherung im Recht

Die gerichtliche Auseinandersetzung dauerte etwas länger. Der Verkehrsunfall ereignete sich nämlich bereits im Jahr 2018. Doch Ende November 2021 wurde endlich ein finales Urteil gefällt. Dabei entschied das Oberlandesgericht Celle zugunsten der Versicherung. Der Richter hielt den Porsche oder den BMW für die Dauer der 11 Tage als absolut zumutbar. Deshalb muss der Ferrari-Fahrer die Zusatzkosten für den Lamborghini in Höhe von 4.200 Euro nun selbst bezahlen.