Viele Kopfstützen sind falsch eingestellt

Hohe Verletzungsgefahr

Viele Kopfstützen sind falsch eingestellt

Bei Unfall schwere Verletzungen im Nackenbereich möglich.

Nur 53 Prozent aller Autofahrer haben ihre Kopfstützen richtig eingestellt. Darauf machte der ÖAMTC nun aufmerksam, nachdem im Juli die Kopfstützen von 1.185 Autofahrern in Wien überprüft worden waren. Bei einer falsch eingestellten Kopfstütze drohen im Falle eines Unfalls bereits bei geringen Fahrgeschwindigkeiten schwere Nackenverletzungen.

Auch Lehne muss passen
"Die Kopfstütze sollte auf Höhe der Kopfoberkante oder darüber stehen. Der Abstand vom Hinterkopf zur Kopfstütze sollte höchstens vier Zentimeter betragen. Auch die Sitzlehne sollte aufrecht justiert sein", erklärte ÖAMTC-Techniker Steffan Kerbl in der Aussendung. Besonders gefährdet seien große Personen, da die niedrigste Standardeinstellung der Kopfstützen oft nur für kleine bis mittelgroße Menschen passt.

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Trifft auch auf Fondpassagierte zu
Auch Passagiere am Rücksitz sollten aufpassen: "Bei den Rücksitzen sind die Kopfstützen bei modernen Fahrzeugen oft komplett in der Lehne versenkt. Das hat den Vorteil, dass der Fahrer eine bessere Rundumsicht hat, solange hinten frei ist. Der Nachteil: Sitzt jemand am Rücksitz, muss man die Kopfstützen manuell herausziehen und adjustieren. Darauf darf man nicht vergessen", sagte Kerbl.

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