VW rechnet mit sinkenden Batteriepreisen

E-Autos bald leistbar?

VW rechnet mit sinkenden Batteriepreisen

Die Batterie ist nach wie vor das teuerste Bauteil von Elektroautos.

Europas größter Autobauer Volkswagen rechnet mit schnell sinkenden Batteriepreisen für Elektroautos . Die Kosten pro Kilowattstunde Kapazität könnten beim Lithium-Ionen-Akku auf etwa 100 Euro sinken, sagte Rudolf Krebs, Elektroauto-Chef des Volkswagenkonzerns, der "Wirtschaftswoche". Dieser Preis könne 2015 oder spätestens kurz danach erreicht werden. Die Batterie ist derzeit das teuerste Bauteil von Elektroautos. Ab einer Grenze von 100 Euro pro Kilowattstunde kann die Anschaffung und der Betrieb eines E-Autos günstiger sein als ein herkömmliches Fahrzeug.

Konkurrenten sind weniger optimistisch
Mit der Einschätzung kurzfristiger Preissenkungen steht VW noch allein. Daimler geht in Prognosen, die der Wirtschaftswoche vorliegen, nicht davon aus, dass der Preis in absehbarer Zeit unter 250 Euro sinkt. Aktuell wird für eine Batteriezelle mit einer Speicherkapazität von einer Kilowattstunde rund 500 Euro verlangt. Der Leiter des Bereiches Lithium-Ionen-Akkus bei Johnson Controls in Hannover, Stefan Suckow, sieht nach Angaben der "Wirtschaftswoche" einen Preis von 350 Euro frühestens in fünf Jahren.

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Vom Up! kommt nächstes Jahr eine Elektro-Variante in den Handel:

Diashow: Fotos vom Test des VW Up!

Von vorne wirkt das Auto sehr sympathisch. Hier haben die Designer Stilelemente von Beetle und Golf gekonnt kombiniert.

Seitlich fallen die extrem kurzen Überhänge auf. Sie und der lange Radstand verhelfen dem 3,54 Meter kurzen Up! zum besten Raumangebot seiner Klasse.

Am Heck konnten aber auch die VW-Designer nicht zaubern, dieses wirkt vergleichsweise schlicht.

Der erweiterbare Kofferraum schluckt bei Vollbesetzung 251 Liter. Leider erschwert die hohe Ladekante die Beladung,...

...dafür funktioniert das Umklappen der Rücklehnen spielend einfach.

Das Cockpit ist übersichtlich gestaltet, gefällt mit solider Verarbeitung. Alle im Sichtfeld verbauten Materialien wirken zudem recht hochwertig.

Die serienmäßige Notbremsfunktion „City Brake“ basiert auf einem radargesteuerten System und leitet im Geschwindigkeitsbereich von 5 bis 30 km/h im Notfall eine Vollbremsung ein. Bei den Tests funktionierte das System immer einwandfrei.