VW-Skandal: Golf-Rückruf startet

Anstelle des Passats

VW-Skandal: Golf-Rückruf startet

Der Werkstattaufenthalt soll rund 30 Minuten dauern; ab 3. Mai geht es los.

Wegen technischer Probleme bei der Umrüstung des Passats im Zuge des Abgas-Skandals will VW ab dem kommenden Dienstag (3. Mai) zunächst manipulierte Modelle des Golfs in Österreich und Deutschland in die Werkstätten rufen. Volkswagen einigte sich mit dem Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) auf ein entsprechendes Vorgehen, wie der Konzern in einer Aussendung mitteilte.

Keine Freigabe für den Passat
Der Rückruf gilt demnach zunächst für rund 15.000 Fahrzeuge mit Schaltgetriebe und 2,0 Liter-Motor. Volkswagen reagiert damit wie erwartet auf die seit Monaten unlösbaren Probleme bei der Umrüstung des Passats. Die Fahrzeuge hatten nach der Umrüstung teils erhöhte Verbrauchswerte aufgewiesen und deshalb keine

Freigabe durch das KBA erhalten.

Umrüstung soll 30 Minuten dauern
In der kommenden Woche sollen den Angaben eines VW-Sprechers zufolge die betroffenen Kunden von Volkswagen Post erhalten. Sie können dann mit ihren Vertragswerkstätten einen Termin für die Umrüstung ausmachen. Das Aufspielen der neuen Software soll rund 30 Minuten dauern.

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