VW-Skandal: Rückruf für 363.000 Autos

In Österreich

VW-Skandal: Rückruf für 363.000 Autos

Verkehrsminister Stöger ordnet Rückruf Hunderttausender Dieselautos an.

Lange hat es sich abgezeichnet, nun ist es fix: In Österreich müssen rund 363.000 Dieselautos des Volkswagenkonzerns im Zuge des Abgasskandals in die Werkstätten. Auslöser ist eine Anordnung des deutschen Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) vom Donnerstag (15. Oktober), das laut österreichischem Verkehrsministerium (BMVIT) für einen Rückruf europaweit zuständig ist. Die Rückrufaktion startet 2016, analog zu Deutschland, so das BMVIT.

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Kaum Einfluss auf das Image
Die betroffenen Autofahrer müssen nun von Porsche Austria verständigt werden. Wahrscheinlich werden sie per Brief über den Rückruf informiert. Wie eine aktuelle Studie zeigt, wirkt sich der Manipulationsskandal hierzulande nicht negativ auf das VW-Image aus. Bei uns ist VW nach wie vor die beliebteste Automarke:

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363.400 Autos mit EA-189-Motor
Laut dem VW-Konzern sind die in Österreich 363.400 Autos betroffenen Fahrzeuge bestimmter Baujahre und Modelle ausschließlich mit Euro-5-Dieselmotoren des Typs EA 189 ausgestattet. Dabei handelt es sich um Triebwerke mit 1,2-, 1,6- und 2,0-Liter Hubraum (ab Baujahr 2009).

Nach Modellen aufgegliedert sind das in Österreich

  • 180.500 VW Pkw (Polo, Golf 6, Passat 7, Touran, Tiguan, Beetle, Sharan, Caddy)
  •   24.400 VW Nutzfahrzeuge
  •   72.500 Audi (A1, A3, A4, Q3, Q5, TT)
  •   31.700 Seat (Ibiza, Leon, Exeo, Altea)
  •   54.300 Skoda (Fabia, Yeti, Rapid, Roomster, Octavia, Superb)