VW will Plug-In-Hybrid in China bauen

Konzernkreise

VW will Plug-In-Hybrid in China bauen

Offizielle Ankündigung für den baldigen Start soll in zwei Wochen erfolgen.

Volkswagen will Konzernkreisen zufolge demnächst in China auch Plug-in-Hybrid-Autos bauen. Die Fahrzeuge, die an der Steckdose aufgeladen werden können, sollten im neuen Werk in der südchinesischen Stadt Foshan vom Band rollen, sagten zwei mit der Sache vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters Ende der Woche. Dies wolle VW bei der in zweieinhalb Wochen beginnenden Automesse in Peking bekannt geben. Volkswagen wollte sich nicht dazu äußern.

Mehr Reichweite
Sogenannte Plug-in-Hybrid-Autos, wie etwa der Golft GTE , der bei uns im Herbst in den Handel kommt, kombinieren einen herkömmlichen Verbrennungsmotor mit einem Elektro-Motor, dessen Batterie an der Steckdose aufgeladen werden kann. Sie gelten als Alternative zu reinen Elektroautos, deren Akkus aktuell durchschnittlich nur 150 Kilometer weit reichen und sich daher nur für den Stadtverkehr eignen. Hydridwagen schalten auf den Verbrennungsmotor um, wenn die Batterie leer ist. Sie können daher längere Distanzen überwinden als rein batteriebetriebene Autos.

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VW-China-Chef Jochem Heizmann hatte unlängst die Entwicklung und den Bau eines besonders umweltfreundlichen Fahrzeugs in China angekündigt. Die Erklärung wurde vergangene Woche am Rande des Besuchs von Chinas Staatschef Xi Jinping in Berlin unterzeichnet.

Verdoppelung der Kapazitäten
Europas größter Autobauer betreibt die Fabrik in der Provinz Guangdong mit einer Jahreskapazität von 300.000 Fahrzeugen zusammen mit seinem chinesischen Partner FAW. Anlässlich der Eröffnung im September hatten die Niedersachsen für die nächsten Jahre bereits eine Verdoppelung der Kapazitäten in Aussicht gestellt. In Foshan laufen derzeit der Golf und der A3 vom Band.

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Fotos: 40 Jahre VW Golf

Diashow: Alle Generationen des VW Golf

1974 legte der Golf I den Grundstein für den Erfolg. Es folgten der erste Golf GTI im Jahr 1976, Golf Cabriolet (1979) und Golf GTD (1982).

Im August 1983 kam der Golf II auf den Markt. Es war der Golf, mit dem der geregelte Katalysator (1984), das Antiblockiersystem (ABS, 1986) und die Servolenkung in der Golf Klasse durchstarteten und der erstmals auch mit Allradantrieb (syncro, 1986) zu haben war.

Mit der dritten Generation des Golf leitete VW im August 1991 eine neue Ära der Sicherheit ein. Zum einen war der Golf III der erste Typ der Baureihe, den es ab 1992 mit Frontairbags gab. Zum anderen führten große Fortschritte im Bereich der Karosseriekonstruktion dazu, dass sich die Crasheigenschaften signifikant verbesserten.

Mit dem Golf IV im Jahr 1997 schritt auch das Thema Sicherheit weiter voran: Bestes Beispiel ist die Einführung des ESP. 1998 stellte Volkswagen den ersten Allrad-Golf mit Haldex-Kupplung vor – den Golf 4MOTION. Im Jahr 2002 präsentierte Volkswagen den 250 km/h schnellen Golf R32 (im Bild).

Beim Golf V, der 2003 startete,waren auf Wunsch erstmals Seitenairbags im Fond lieferbar. In Sachen Komfort und Dynamik punktete der "5er" dank neuer Vierlenkerhinterachse, einem 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe DSG, Bi-Xenonscheinwerfern, Panorama-Schiebedach und dem weltweit ersten Twincharger (TSI) im Jahr 2006 mit Turbo- und Kompressoraufladung.

Im Golf VI hielten ab 2008 immer mehr TSI-Motoren Einzug, zudem folgte die Umstellung der Turbodiesel (TDI) von der Pumpe-Düse-Technik auf das Common-Rail-System.

Am 4. September 2012 feierte Volkswagen die Weltpremiere des siebten Golf. Das Gewicht wurde um bis zu 100 Kilogramm gesenkt. Je nach Motor konnte der Verbrauch gegenüber dem Vorgänger um maximal 23 Prozent reduziert werden.

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