Volkswagen verpasst dem Eos ein Facelift

Aufgefrischtes Klappdach-Cabrio

Volkswagen verpasst dem Eos ein Facelift

Volkswagen zeigt die ersten Fotos des frisch renovierten Eos.

Auf dem Autosalon in Paris war der facegeliftete Eos noch nicht zu sehen. Dort sollte er beim großen Konzernabend seinen Brüdern nicht die Show stehlen. VW wollte natürlich haben, dass sich in Paris alles um den neuen Passat dreht, denn schließlich ist dieser neben Golf und Polo das wichtigste Modell der Marke. Deshalb feiert der "neue" Eos erst auf der Autoshow in Los Angeles (ab 17. November) seine offizielle Welt- und Publikumspremiere. Fotos und Informationen wurden aber schon jetzt veröffentlicht.

Diashow: Bilder vom VW Eos Facelift 2011

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VW Eos Modelljahr 2011
VW Eos Modelljahr 2011

Das aufwendige Klappdach beinhaltet sogar ein großes, transparentes Schiebedach.

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VW Eos Modelljahr 2011
VW Eos Modelljahr 2011

Auf Wunsch kann das Dach nun auch über die Fernbedienung am Schlüssel betätigt werden.

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VW Eos Modelljahr 2011
VW Eos Modelljahr 2011

An der Seitenline hat sich so gut wie nichts getan.

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VW Eos Modelljahr 2011
VW Eos Modelljahr 2011

Am Heck fallen die breiten, zweigeteilten Rückleuchten auf.

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VW Eos Modelljahr 2011
VW Eos Modelljahr 2011

Dem Eos steht das aktuelle VW-Gesicht wirklich gut.

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VW Eos Modelljahr 2011
VW Eos Modelljahr 2011

Neue Materialien und Assistenzsysteme werten den Innenraum des Eos auf.

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VW Eos Modelljahr 2011
VW Eos Modelljahr 2011

Die Bedienung und Verarbeitung sind vorbildlich, das Design dafür etwas langweilig.

Stimmiges Design
Beim Design geht VW kein Risiko ein. So bekommt nun auch das Cabrio-Coupé das bekannte Familiengesicht, das von Polo über den Touran bis zum Sharan und Phaeton mittlerweile fast alle (Ausnahme ist noch der Tiguan) Modelle der Marke tragen. Ab sofort dominieren also auch beim Eos die horizontalen Linien mit dem flachen Kühlergrill und den schmalen Scheinwerfern. Am Heck fallen sofort die zweigeteilten LED-Rückleuchten auf, bei genauerer Betrachtung erkennt man auch die überarbeitete Stoßstange mit angedeutetem Diffuser. Der optische Eingriff hat dem Auto auf alle Fälle gut getan, da es nun viel frischer und moderner wirkt.

An der aufwendigen Dachmechanik hat sich nichts verändert. Diese verfügt noch immer über ein integriertes Schiebedach, und faltet sich in einem imposanten Schauspiel ins Heck. Das funktioniert beim neuen Modell nun aber auch über die Fernbedienung am Schlüssel, was vor dem innerstädtischen Café natürlich Eindruck schindet.

Neue Assistenten und mehr Komfort
Technisch haben die Ingenieure das Auto ebenfalls ordentlich aufgepeppt. So gibt es auf Wunsch zahlreiche Assistenzsysteme wie die Fernlichtregelung Light Assist (automatisches Auf- und Abblenden) oder den Park Assist der zweiten Generation, welcher das Auto wie von Geisterhand nun auch quer zur Fahrtrichtung einparkt. Für mehr Komfort sorgt das schlüssellose Schließ- und Startsystem Keyless Access, bei dem man den Schlüssel zum Aufsperren und Starten nicht mehr aus der Hosentasche nehmen muss.

Sparsame Antriebe
Zum Verkaufsstart bietet VW den Eos mit vier unterschiedlichen Motoren an, die ein Leistungsspektrum von 122 bis 210 PS abdecken. Neben den Benzinern soll der überarbeitete Commonrail-Diesel dank aufwendiger Spritspartechnik bei den Käufern punkten. VW verspricht für das 2.0l TDI-Modell im Blue Motion Technologie-Trimm dank Start-Stopp-System und Rückgewinnung der Bremsenergie einen Verbrauch von 4,8 Liter.