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Automobil-Markt

VW beliebteste Automarke

Nicht nur bei der Formel 1 haben die Deutschen die Nase vorn. Auch im Straßenverkehr sind sie top. Bei uns wird VW am besten verkauft, gefolgt von Opel und Ford.

Absoluter Favorit bei Autoneukäufen in Österreich ist der Volkswagen. Das geht aus der jüngsten Neuzulassungsstatistik von Eurotax hervor. In der ersten Jahreshälfte verkaufte der deutsche Autohersteller fast 29.000 Pkws und hat damit einen Anteil von 17 Prozent an allen Neuzulassungen erreicht. Außerdem hat VW seine Spitzenreiterposition vom Vorjahr halten können.

Autos aus dem deutschen Nachbarland sind in Österreich generell gefragt: An Platz Zwei steht Opel mit rund 14.500 Neuzulassungen bis Ende Juni 2006, gefolgt von Ford mit ca. 10.200 Neuzulassungen. Renault hat seinen Platz vom Stockerl abgegeben und unterliegt mit „nur“ 10.174 Neuzulassungen knapp.

Dramatische Zugewinne bei japanischen Tigern
Die stärksten Verkaufszuwächse verzeichneten japanische Autohersteller: Mazda verkaufte mit rund 9.000 Autos um 31 Prozent mehr Pkws als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Suzuki steigerte sich mit um die 4.200 verkauften Pkw um 37 Prozent. Rekordhalter nach Verkaufszuwachs ist der russische Hersteller Dacia mit 370 statt sechs verkauften Autos.

Die Verlierer der ersten Jahreshälfte sind die Kleinen: Mini verkaufte um 25 Prozent weniger als im Vorjahr, also 573 Stück. Auch Smart hat mit „nur“ 839 verkauften Fahrzeugen verglichen mit 1.027 im Vorjahr Rückgänge um 18,31 Prozent zu verbuchen. Autos der Firma Subaru verkauften sich ebenfalls verhältnismäßig schlecht: Nur 580 Exemplare wurden verkauft, das sind um 17 Prozent weniger als im Vorjahr.

Lamborghini gibt Gas
Auch bei den Luxus-Autos gibt es einige Veränderungen am Markt: Lamborghini verkauft 14 Autos, statt mageren fünf im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Bei Ferrari ist ein leichter Rückgang von vorjährigen 35 auf heuer bisher 26 verkaufte Modelle zu bemerken. Aston Martin ging bisher 46 Mal über den Tresen, Jaguar 284 Mal und Chevrolet 34 Mal. Die Edelmarken legten somit allesamt zu. Auch die US-Klassiker Cadillac und Dodge waren heuer gefragt: Heuer je elf statt zwei im Vorjahr verkaufter Exemplare in der ersten Jahreshälfte.