Wiener E-Scooter-Anbieter startet Flatrate

Günstige Öffi-Tickets als Vorbild

Wiener E-Scooter-Anbieter startet Flatrate

Bei Link gibt es nun Tages-, Wochen- und Monatspässe ohne Freischaltgebühren. 

Seit gut einer Woche machen in Wien einige Anbieter von Elektro-Leihscootern gemeinsame Sache im Bereich Ordnerdienste. Konkret wurde das Pilotprojekt von Lime ausgeweitet. Das Unternehmen verfügt schon seit Mai über eigene Ordner, die darauf achten, dass die Roller an den richtigen Orten abgestellt werden. Seit November sind auch die Anbieter Bird und Link mit dabei. Und bei Link gibt es nun eine weitere Neuheit.

Flatrate für E-Scooter in Wien

Der Mutterkonzern des E-Scooter-Anbieters, Superpedestrian, startet in Wien ein neues Tarifmodell mit Tages-, Wochen- und Monatspässen. Dabei nimmt sich Link laut eigenen Angaben das Öffi-Modell zum Vorbild. Dieses ist so konzipiert, dass Vielfahrer besonders profitieren (z.B. die Jahreskarte der Wiener Linien). Mit den neuen Pässen sollen nun auch E-Scooter-Fahrer mehr Fahrten für weniger Geld zurücklegen können. Link spricht dabei von einer Flatrate.

Tarife im Überblick

Die neuen Passangebote sind so gestaltet, dass mit den Kosten zahlreiche 30-Minuten-Fahrten abgedeckt sind und die Freischaltgebühren, die bei Einzelfahrten entstehen, wegfallen. Wer einen Pass für einen Tag (9,99 Euro) kauft, könne an diesem unbegrenzt viele 30-Minuten-Fahrten zurücklegen, so Link. Der Wochenpass (24,99 Euro) berechtige User in diesem Zeitraum zu 30 halbstündigen Wegen auf dem E-Scooter und mit dem Monatspass (39,99 Euro) seien 100 bis zu 30-minütige Fahrten innerhalb von 30 Tagen abgedeckt. Sollten Pass-Besitzer im Zuge einer Fahrt länger als 30 Minuten unterwegs sein, gelte nach einer halben Stunde der normale Minutentarif.

© Superpedestrian / Link
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Wien ganz vorne mit dabei

"Mit den neuen Tages-, Wochen- und Monatspässen machen wir den Menschen in der Stadt ein attraktives Angebot und ermöglichen individuelle Wahlfreiheit, sich für den Pass zu entscheiden, der am besten zu den eigenen Bedürfnissen passt”, sagt Laurenz Vavrovsky, General Manager Österreich bei Superpedestrian. Der Sharing-Anbieter ist mittlerweile in mehr als 50 Städten in acht Ländern vertreten. Wien sei eine der ersten Metropolen, in denen Superpedestrian die neue Flatrate für Link-Nutzer anbietet.  

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